Cyber-Security wird zum Überlebensthema für Unternehmen

25. März 2019

 

Laut Cyber-Sicherheitsumfrage des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik waren 2016 und 2017 rund 70 Prozent der Unternehmen und Institutionen in Deutschland Opfer von Cyber-Angriffen. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf etwa 55 Mrd. Euro jährlich. „Ohne Augenmerk auf die zunehmende Bedrohung, einen strategischen Ansatz für das eigene Unternehmen und eine vernünftige IT-Sicherheit, kommen heute auch kleine und mittlere Unternehmen nicht mehr aus. Cyber-Security ist so existenziell für Unternehmen, dass es sich längst zu einem Führungsthema entwickelt hat“, sagte Thomas Reichert, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, bei der Veranstaltung „German-Israeli Business Forum on Cyber-Security“. „Jeder Unternehmer muss IT-Sicherheit zu seinem Thema machen“, forderte Reichert. „Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der Anforderungen und weitreichenden Verantwortung, die der Gesetzgeber den Unternehmen in Bezug auf die Sicherheit der Verarbeitung und die Auswahl der Maßnahmen zur Gewährleistung eines angemessenen Schutzniveaus mit der DSGVO übertragen hat."

 

„Cyberangriffe können uns alle treffen: Den Einzelnen, Unternehmen und Verwaltungen“, sagte Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Staatsministerin für Digitale Strategie und Entwicklung. Hessen sei hier gut aufgestellt: Mit dem Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) und dem Digital Hub Cyber-Security sei die Wissenschaftsstadt Darmstadt in puncto IT-Sicherheit führender Innovationsstandort in Deutschland. „Die sicherheitspolitischen Herausforderungen lösen wir gemeinsam mit den Verbündeten in Europa und Ländern wie Israel am besten.“

 

Weltweit führend bei der Forschung und Entwicklung von Cyber-Security-Lösungen ist Israel. Geschätzt rund 15 Prozent der weltweiten privatwirtschaftlichen Investitionen in die Datensicherheit erfolgen in dem kleinen Land. Mehrere hundert Cyberfirmen, etablierte Player ebenso wie erfolgreiche Startups bilden zusammen mit Forschungseinrichtungen das Rückgrat einer wachsenden Industrie, die auch international sehr erfolgreich ist. Zahlreiche Vertreter israelischer Cyber-Sicherheitsfirmen und ehemalige israelische Sicherheitspolitiker, aber auch Frankfurter Unternehmen wie Fraport oder die Deutsche Börse informierten auf der Veranstaltung in der IHK Frankfurt am Main über die aktuelle Gefahrenlage im Bereich Cyber-Kriminalität, legten die sich daraus ergebenen Herausforderungen für den Mittelstand dar und stellten Strategien und Lösungsmöglichkeiten vor. 

 

Ansprechpartner

Anne Stephanie Waldeck Unternehmenskommunikation stellvertretende Pressesprecherin
Telefon: 069 2197-1584 Fax: 069 2197-1488

Ansprechpartner

Pressestelle IHK Frankfurt am Main Unternehmenskommunikation
Telefon: 069 2197-1201 Fax: 069 2197-1488