Unzufriedenheit über Verkehrspolitik in Frankfurt
Zur Ankündigung der Stadt, eine Fahrspur an der Schönen Aussicht umzuwidmen

24. September 2019

 

Anfang des Monats hat eine breite Runde an Unterstützern einen offenen Brief an die Mitglieder des Magistrats der Stadt Frankfurt gesendet. Das Bündnis, dem unter anderem die IHK Frankfurt am Main und die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main angehören, kritisierte, dass in Frankfurt ein Prozess für einen strategischen Gesamtverkehrsplan fehlt.

 

Ungeachtet der Kritik führt die Stadt Frankfurt die bisherige Verkehrspolitik weiter und präsentiert Einzelmaßnahmen wie die heute angekündigte Maßnahme an der Schönen Aussicht. Diese umfasst die Wegnahme einer Fahrspur zugunsten des Radverkehrs. Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt am Main, fordert Oberbürgermeister Feldmann auf, das Arbeiten mit verkehrlichen Einzelmaßnahmen zu beenden: „Langfristige Planbarkeit ist die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg Frankfurter Unternehmen, die dabei von einer zuverlässig nutzbaren Infrastruktur abhängen. Ein solch auf verkehrlichen Erreichbarkeit basierender Wirtschaftsstandort wie Frankfurt kann es sich nicht leisten, Verkehrspolitik ohne Beteiligung aller betroffenen Gruppen und ohne Konzept, aber mit überraschenden Wendungen zu machen. Eingriffe in den Verkehrsfluss, die unerwartet und ohne Gesamtstrategie auf Unternehmen und Pendler niedergehen, verspielen den Standortvorteil Erreichbarkeit. Wir brauchen einen strategischen Gesamtverkehrsplan.“

 

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