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Großes Potenzial für Usingen

25. September 2019

 

Eine bessere Schienenverkehrsanbindung von Usingen an den Vordertaunus und an die Region Frankfurt wird nach Einschätzung von Ulrich Caspar, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, ein beachtliches wirtschaftliches Wachstumspotenzial für die Stadt eröffnen. Bei einem Gespräch einer Delegation der IHK mit Usingens Bürgermeister Steffen Wernard am 23. September betonten beide Seiten die Erwartungen, dass sowohl bei der Ausnutzung der Gewerbeflächen wie auch der Wohnflächen eine neue Dynamik entstehen werde. Gleichzeitig müsse dafür gesorgt werden, dass attraktive Arbeitsplätze in der Stadt erhalten bleiben. Usingen tue viel, um attraktive Gewerbeflächen bereit zu halten. Hinzukommen müsse eine leistungsfähige Breitbandversorgung; dabei sei auch die Unterstützung der Region nötig, etwa in Form des Gigabit-Projekts des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, in dessen Zuge bis 2025 alle Gewerbestandorte mit Glasfaser angeschlossen sein sollen.

 

Die Elektrifizierung der 18 Kilometer langen S-Bahn-Strecke zwischen Friedrichsdorf und Usingen (über Köppern, Wehrheim, Neu-Anspach und Hausen) soll Ende 2022 abgeschlossen sein. Bei der Ausweisung von Wohnbauflächen ist es Politik der Stadt, Möglichkeiten der Eigenentwicklung sowie auch eines angemessenen Zuwachses zu gewährleisten. Entwicklungsschwerpunkt ist im Moment eine sinnvolle Verdichtung von Wohnbauprojekten in der Kernstadt. Derzeit wird nach dem großen Erfolg von Schleichenbach II geprüft, ob noch ein kleines Baugebiet Schleichenbach III mit ca. 40 Einzelhäusern entstehen kann. Hinzu kommen kleinere bis mittlere Arrondierungsflächen in den Stadtteilen. Nachdem fast alle Gewerbeflächen in den Gewerbegebieten verkauft sind, stehen noch im Bereich des „Achtzehnmorgenweges bis zur Landesstraße 3270“ Entwicklungsflächen zur Verfügung. Weiterhin sind für die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes neue Flächen entlang der Südumgehung als Gewerbegebiet geplant. In den Stadtteilen sind, außer einer bereits realisierten Erweiterungsfläche am östlichen Ortsrand von Wernborn, keine gewerblichen Zuwachsflächen vorgesehen.

 

Bürgermeister Wernard sagte, dass es ihn freut, dass sich der IHK Präsident Ulrich Caspar auch für das Umland interessiert und stark macht. Usingen profitiert im Besonderen von der guten Infrastruktur zu den Ballungszentren. Durch die geplante S-Bahn bis Usingen wird sich die Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeflächen weiterhin verstärken. Als Mittelzentrum verfügen wir über ein hervorragendes Schul- und Betreuungsangebot. Durch die Aufnahme in das Förderprogramm Denkmalschutz ist es der Stadt gelungen, finanzielle Zuschüsse von Bund und Land zu erzielen. Wir wollen mit den daraus folgenden Maßnahmen die Rahmenbedingungen für die Innenstadt verbessern und auch uns wieder attraktiver für Geschäftsansiedlungen in der Kernstadt machen. Gerade erst in der vergangenen Woche konnte die erste große Maßnahme mit der Sanierung eines Großteils der Innenstadtstraßen und der Gehwege abgeschlossen werden.

 

Ansprechpartner

Anne Stephanie Waldeck Unternehmenskommunikation stellvertretende Pressesprecherin
Telefon: 069 2197-1584 Fax: 069 2197-1488