IHK-Präsident Caspar und Bürgermeister Vogt:
Beim Wohnungsbau für Fachkräfte gemeinsam handeln

22. Januar 2020

 

Die Zukunft FrankfurtRheinMains hängt wesentlich davon ab, Flächen für Gewerbe und Wohnen bereitzustellen. Dies betonten IHK-Präsident Ulrich Caspar und der Bürgermeister von Hofheim, Christian Vogt.

„Der IHK-Bezirk Frankfurt am Main ist und bleibt ein florierender Standort: Er trotzt den herausfordernden Rahmenbedingungen an den Weltmärkten und zieht Unternehmen und Menschen an. Wir verzeichnen sowohl in der Stadt Frankfurt als auch in den attraktiven Landkreisen weiterhin Einwohner- und Beschäftigtenzuwächse. Das ist positiv für unsere Unternehmen, die dringend Fachkräfte benötigen, um die immer noch gute Auftragslage zu stemmen. Behindernd wirkt sich bei der Fachkräftegewinnung jedoch der angespannte Wohnungsmarkt aus. Es wird immer schwerer, die dringend benötigten Fachkräfte in der Region unterzubringen. Unser Wohlstand hängt also davon ab, den Wohnungsmarkt zu entlasten. Das gelingt nur mit mehr Angebot. Und für mehr Angebot brauchen wir mehr Bauland“, erklärt der IHK-Präsident. Er lobt hierbei die Anstrengungen Hofheims. „Gemeinden wie Hofheim, die mitten im Ballungsraum liegen, werden an erster Stelle gebraucht, wenn es um die Zukunft der Region geht. Hofheim trägt mit der Siedlungserweiterungsfläche ‚Marxheim II‘ – einem der größten Entwicklungsprojekte der Region – wesentlich dazu bei, den Wohnungsmarkt in FrankfurtRheinMain zu entlasten. Weitere Flächenpotentiale wie am südlichen Ortsrand in Wildsachsen, Langenhain oder in Wallau am nördlichen, östlichen und westlichen Ortsrand sind vorhanden. Mit einem Haltepunkt an der Wallauer Spange wäre zudem ein hochwertiger ÖPNV-Anschluss für Wallau in Richtung Frankfurt und Wiesbaden gegeben. Auch Entwicklungsflächen für das Gewerbe gibt es am Nordrand der Kernstadt, in Marxheim Süd an der B 519 oder in Wallau südlich des Gewerbegebietes.“

 

Bürgermeister Vogt sagte: „Als Kreisstadt sehen wir uns in der Pflicht, die Strukturen vorzuhalten, die es unbedingt braucht, um der prosperierenden Wirtschaftsregion RheinMain, aber auch dem hierfür benötigten Wohnumfeld und den gestiegenen Bedürfnissen zu  entsprechen. Wir sind froh, in der Region hierfür unseren Beitrag mit ‚Marxheim II‘ leisten zu können.“

 

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