Flächenentwicklung:
Wohnen, Gewerbe und Verkehr zusammen denken

29. Januar 2020

 

Wohnen, Gewerbe und Verkehr sollten immer zusammen gedacht werden, betonten IHK-Präsident Ulrich Caspar und Elmar Bociek, Bürgermeister von Sulzbach (Taunus).

 

Sulzbach gehe mit guten Beispiel voran, betonte der IHK-Präsident: „In Sulzbach liegt der Entwicklungsschwerpunkt südlich der Bahnstraße. Hier sind große Flächenpotenziale von rund 13 Hektar vorhanden, die durch einen Gewerberiegel von der L 3266 abgeschirmt werden könnten und sich in fußläufiger Erreichbarkeit vom Sulzbacher Bahnhof ‚Mitte‘ befinden.“ Zunächst einmal seien Gewerbeflächen angedacht, Wohnen könne eventuell in einem zweiten Schritt folgen. Der IHK sei bewusst, dass Flächenentwicklung für die Kommunen ein schwieriges Thema sei. Umso mehr seien Bürgermeister zu loben, wenn sie das Thema zum Wohl des Wirtschaftsstandorts angingen. „Zum einen fehlen uns in FrankfurtRheinMain günstige Wohnungen für Fachkräfte, zum anderen braucht das Gewerbe dringend Flächen, um sich weiterentwickeln zu können“, so Caspar. Der IHK-Präsident sieht für Sulzbach große Chancen in der geplanten Regionaltangente West (RTW): „Durch eine Verknüpfung der Regionalbahn Bad Soden – Frankfurt-Höchst mit der geplanten RTW wird eine attraktive tangentiale Schienenverbindung insbesondere zum Flughafen, in die Eschborner Gewerbegebiete, die Nordweststadt Frankfurt und nach Bad Homburg geschaffen werden. Das entlastet die bestehende Verkehrsinfrastruktur und schließt die Gemeinde besser an das Frankfurter und das Bad Homburger Verkehrsdrehkreuz an. Durch die Flächenentwicklung und die kommende RTW wird der Wirtschaftsstandort Sulzbach gestärkt.“

 

Bürgermeister Bociek fügt an: „Ich bin froh und zufrieden, dass Sulzbach in jeder Hinsicht in die Metropolregion FrankfurtRheinMain eingebettet ist und mit der IHK einen starken und verlässlichen Partner an seiner Seite hat. Dabei lassen wir im Hinblick auf das für uns Machbare und Verträgliche Vernunft walten und wägen sorgsam ab, auf welche Anregungen von außen wir eingehen und welche sich mit unseren spezifischen Gegebenheiten nicht vertragen. Die geplante RTW bringt uns in Sachen Transportkomfort und Erreichbarkeit einen entscheidenden Schritt voran und verbessert unsere ohnehin günstigen Standortvoraussetzungen nochmals um einige Nuancen.“

 

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