Antworten auf Unternehmerfragen zur Corona-Pandemie

18. März 2020

 

Antworten auf Fragen von IHK-Mitgliedern zu Folgen der Corona-Pandemie hat die IHK Frankfurt am Main laufend aktuell auf ihrer Webseite verfügbar. „Besonders wichtig sind momentan Fragen zur Finanzierung und zur weiteren Beschränkung der Ladenöffnungen“, sagt Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt am Main. „Hier laufen dazu die Telefone heiß“, berichteten ihm die IHK-Mitarbeiter. „Wir stehen unseren Unternehmen in dieser Krise als zentraler Ansprechpartner zur Seite. Meistens geht es dabei darum, die behördlichen Regelungen für die konkrete unternehmerische Situation zu übersetzen“, sagt Gräßle.

 

Auf der Webseite https://www.frankfurt-main.ihk.de/corona finden sich zahlreiche Hinweise zu Fördermitteln und Überbrückungshilfen, Links und IHK-Ansprechpartner für Rechts-, Finanzierungs- und Exportfragen Die Webseite ist in letzten sieben Tagen schon mehr als 20.000 Mal genutzt worden. Mehrere tausend Unternehmer haben sich seit Beginn der Krise telefonisch mit Fragen an die IHK-Fachleute gewandt. „Praktisch täglich setzen wir unsere Mitglieder mit einem IHK-Newsletter über die neuen Entwicklungen und Hilfestellungen ins Bild.“ Zum Newsletter kann man sich kostenlos anmelden unter www.frankfurt-main.ihk.de/newsletter

 

Das IHK-Gebäude am Börsenplatz und die IHK-Geschäftsstelle in Bad Homburg sind weiterhin besetzt, doch wird nach Möglichkeit auf telefonische Auskünfte verwiesen. Prüfungen finden bis auf weiteres nicht statt. Veranstaltungen im IHK-Gebäude sind abgesagt worden bzw. werden in Form von Videokonferenzen durchgeführt. Darüber hinaus wirbt die IHK verstärkt für ihre digitalen Services: So können Exportpapiere wie das Ursprungszeugnis unter  https://www.frankfurt-main.ihk.de/international/importexport/ursprungszeugnis/index.html auch auf digitalem Weg beantragt werden.

 

Die IHK-Organisation begrüßt die Pakete der Bundes- und Landesregierung, um Unternehmen mit Liquiditätshilfen und weiteren Maßnahmen durch die Corona-Krise zu helfen. „Wichtig ist jetzt, dass die zugesagten Gelder auch schnell und unbürokratisch fließen, damit die Betriebe ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können“, betont Gräßle. Als rasche Ergänzung fordern die IHKs einen Notfallfonds für Klein-Unternehmer und Solo-Selbständige, der diesen unbürokratisch für die kommenden Wochen und Monate Überbrückungsgelder beziehungsweise direkte Hilfe zum Lebensunterhalt auszahlt. Damit würde das bereits sehr gute Schutzschild-Paket der Bundesregierung um einen wichtigen Punkt ergänzt.

 

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