Schnelle unbürokratische Direkthilfen wichtigstes Anliegen der Gewerbetreibenden

19. März 2020

 

Der Einzelhandel, die Tourismusbranche, Gastronomen, Messebauer, die Taxibranche, Beratungsunternehmen und zahllose andere Gewerbetreibende im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main sind durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wirtschaftlich unmittelbar betroffen.

 

„Uns erreichen hunderte Anrufe von Mitgliedsunternehmen. Ihr wichtigstes Anliegen ist, schnell und unkompliziert an Gelder zu kommen, um die Einschränkung ihrer Geschäftstätigkeit wirtschaftlich überstehen zu können. Mieten müssen bezahlt werden, Rechnungen gehen ein, Mitarbeiter sind auf ihren Lohn angewiesen“, sagt Dr. Alexander Theiss, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Frankfurt am Main. „In vielen Branchen helfen keine Kredite und keine Kurzarbeit, hier hilft nur noch die schnelle unbürokratische Auszahlung von Rettungsgeldern.“

 

„Die Landesregierung hat die Auszahlung von Direktgeldern an extrem betroffene Branchen in Aussicht gestellt – wir begrüßen das angesichts der Lage unserer Mitgliedsunternehmen sehr. Nun sollte sichergestellt werden, dass das Geld schnell fließt, bevor ganze Branchen um ihr Überleben bangen müssen,“ fordert Dr. Theiss.

 

An die Mitgliedsunternehmen gewandt sagt Dr. Theiss: „Die Vorgaben der Landesregierung zur Schließung der Geschäfte sind eng auszulegen, um die Reduzierung der Sozialkontakte im öffentlichen Raum auf ein erforderliches Minimum zu erreichen. Auch die Wirtschaft ist aufgerufen dabei mitzuhelfen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen – so schmerzhaft dies im Einzelfall ist. Denn nur wenn wir die Pandemie in den Griff bekommen, kann zu einem normalen Wirtschaftsleben zurückgekehrt werden.“

 

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