IHK-Präsident appelliert an die Unternehmen:
„Hilfen nutzen und fit machen für den Tag X“

3. April 2020

 

Der Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main hat an die Mitgliedsunternehmen appelliert, die von Bund und Land angebotenen Hilfsprogramme ohne Vorbehalte zu nutzen. „Die Corona-Krise führt für die meisten Unternehmerinnen und Unternehmer zu heftigen Einschränkungen, viele erleben einen drastischen Umsatzeinbruch, nicht wenige fragen sich, wie sie die nächsten Wochen überstehen. Die Bundesregierung und die hessische Landesregierung haben verschiedene Förderprogramme aufgelegt und gesetzliche Änderungen beschlossen, die es Ihnen erlauben sollen, Ihr Unternehmen durch diese Krise zu steuern“, sagte IHK-Präsident Ulrich Caspar. „Nach der Krise werden alle Unternehmen aller Größen gebraucht werden, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Und der Aufschwung nach der Krise kommt, das haben wir aus allen Krisen der Vergangenheit gelernt.“

 

Vieles, was für diesen Fall neu geregelt ist, passe auf unterschiedliche Geschäftsmodelle und unterschiedliche unternehmerische Situationen. Kurzarbeitergeld, Sofortzuschüsse, Mikroliquiditätskredite, Expressbürgschaften, ein Startup-Hilfsprogramm, Unternehmenskredite mit hohem staatlichem Haftungsanteil, Steuerstundungen und Stundung von Mietforderungen. „Bitte nutzen Sie diese Angebote und Instrumente! Tausende haben schon Anträge gestellt, aber viele andere Tausend haben sich noch nicht damit befasst! Daher sage ich Ihnen: Es ist Ihr Anspruch, jetzt Hilfen des Staates zu beantragen!“

 

Viele Mitgliedsbetriebe ließen erkennen, dass noch keines der Programme für sie anwendbar ist. „Wir sehen, dass die Regierungen in Berlin und Wiesbaden willens sind, für konkrete Probleme konkrete Antworten zu finden.“ Die Mitgliedsunternehmen seien gebeten, die IHK anzusprechen, so dass aus erkennbaren Lücken im Maßnahmenprogramm geeignete Programme entstehen können.

Das Wichtigste sei natürlich zunächst, die Liquidität der Unternehmen während der Krise sicherzustellen. Die Unternehmen sollten sich aber auch auf die Zeit, wenn die Wirtschaftsbremse wieder gelöst wird, vorbereiten:


„-Entwickeln sie jetzt innovative Geschäftsmodelle, Dienstleistungen und Produkte mit denen Sie am Tag X erfolgreich an den Markt kommen.
-Bringen Sie jetzt Modernisierungen, so durch digitale Lösungen, in Ihrem Unternehmen voran.
-Arbeiten Sie jetzt Verwaltungs- und bürokratische Aufgaben ab.
Dann können Sie am -hoffentlich bald kommenden- Tag X durchstarten.“

 

Ein Video-Statement von IHK-Präsident Ulrich Caspar finden Sie auf der Webseite www.frankfurt-main.ihk.de

 

Ansprechpartner

Anne Stephanie Waldeck Unternehmenskommunikation stellvertretende Pressesprecherin
Telefon: 069 2197-1584 Fax: 069 2197-1488

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Pressestelle IHK Frankfurt am Main Unternehmenskommunikation
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