IHK-Präsidium zu Besuch in Schwalbach: Wohnraum und Breitband elementar für wirtschaftliche Entwicklung

03. Juli 2020

 

Schwalbach am Taunus ist als Mittelzentrum im Verdichtungsraum sowohl ein bedeutender Gewerbestandort als auch ein attraktiver Wohnstandort – darüber bestand Einigkeit zwischen Vertretern des IHK-Präsidiums und Schwalbachs Bürgermeister Alexander Immisch bei einem Treffen in Schwalbach.  

 

„Die Stadt verfügt über zwei S-Bahn-Haltepunkte und ist gut an das Fernstraßennetz angebunden. Die Attraktivität Schwalbachs als Wohnort für Fachkräfte wird deswegen weiter steigen. Es ist also richtig, dass die Stadt den Wohnungsbau im Rahmen ihrer Möglichkeiten voranbringen will“, sagte Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt am Main, bei dem Besuch. Die hiesigen Unternehmen litten unter dem Fachkräftemangel und dieser würde wiederum verschärft durch den Mangel an Wohnraum in der Region. Alle Kommunen würden gebraucht, um diesem Mangel zu begegnen. „Was wir brauchen, ist eine gemeinsame Anstrengung“, so Caspar. 

 

Bürgermeister Immisch sagte: „Die Schwalbacherinnen und Schwalbacher schätzen die Qualitäten ihrer Stadt. Wir wissen auch, dass viele Menschen hierher ziehen möchten. Mit der Aufstellung des Bebauungsplans Am Flachsacker wollen wir gegenwärtig weiteren Wohnraum schaffen; darüber hinaus versuchen wir, Baulücken zu schließen und maßvoll nachzuverdichten.“ 

 

Caspar wies darauf hin, dass die Corona-Pandemie in aller Deutlichkeit gezeigt habe, wie wichtig eine gut ausgebaute digitale Infrastruktur sei: „Hier dürfen wir keine Zeit verschwenden. Der Breitbandausbau sollte zügig vorangetrieben werden. Die Bereitstellung von schnellem Internet und von Wohnraum sind die Schlüssel in der Weichenstellung für die weitere wirtschaftliche Entwicklung.“ 

 

„Das kann ich nur unterstreichen“, fügte Immisch an. „Die Voraussetzungen dafür zu schaffen, damit die Vorteile der Digitalisierung genutzt werden können, möchte ich mir in jeder Hinsicht zur Aufgabe machen.“ 

 

Der IHK-Präsident wurde von IHK-Vizepräsidentin Andrea Eckert, IHK-Vizepräsident Klaus-Stefan Ruoff sowie IHK-Vizepräsident Frank Nagel begleitet. 

 

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