U2-Verlängerung: Bad Homburg und Frankfurt zeigen erfolgreiche regionale Zusammenarbeit

24. August 2020

 

Anlässlich des Magistratsbeschlusses der Stadt Frankfurt zur Vereinbarung mit der Stadt Bad Homburg über die U2-Verlängerung von Gonzenheim zum Bahnhof in Bad Homburg sagt Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt:

 

„Der Lückenschluss von Gonzenheim bis Bad Homburg ist aus Sicht der Wirtschaft ein sehr wichtiges Vorhaben. Die Direktverbindung von Bad Homburg in den Nordwesten Frankfurts und die Innenstadt schaffen eine bessere Erreichbarkeit der Unternehmen für deren Mitarbeiter und Kunden und damit eine erhöhte Attraktivität des Wirtschaftsstandorts FrankfurtRheinMain.“

 

Darüber hinaus werde durch die knapp zwei Kilometer Schienen das Gesamtsystem des Öffentlichen Personennahverkehr in FrankfurtRheinMain gestärkt. „Ein Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel kann nur durch eine Stärkung des Gesamtsystems erfolgen“, so Caspar. Durch den Lückenschluss der U2, der Verlängerung der S5 nach Usingen und den Bau der Regionaltangente West entstehen zahlreiche Direktverbindungen zwischen Bad Homburg und der Metropolregion.

 

„Dieses interkommunale Projekt zeigt, dass wir nicht nur auf kommunaler, sondern auch auf regionaler Ebene eine gesamtheitliche Mobilitätsstrategie benötigen. So müssen Projekte nicht jedesmal neu verhandelt werden“, betont Caspar. „SchlussendIich freue ich mich darüber, dass die Städte Frankfurt und Bad Homburg mitten in einer Wirtschaftskrise an notwendigen langfristigen Projekten festhalten. Damit zeigen die Städte, dass auch in schwierigen Zeiten Zukunftsinvestitionen in den Wirtschaftsstandort richtig sind.“

 

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