Verkehrsversuch Mainkai-Sperrung beendet

Der Verkehrsversuch der Mainkai-Sperrung in Frankfurt ist beendet. Aus Sicht der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main erscheint dies ein richtiger Schritt aufgrund der unter normalen Bedingungen verursachten unerwünschten Ausweichverkehre in andere Stadtviertel und aufgrund der fehlenden Lösungen für den regionalen und den innerstädtischen Gewerbeverkehr. „Die Mainkai-Sperrung war ein Versuch, aber offenbar als isoliertes Projekt zu kurz gedacht“, sagte IHK-Präsident Ulrich Caspar. Er verwies zugleich auf die Notwendigkeit, taugliche Lösungen sowohl für die Stadt als auch für die Metropolregion zu finden. „Großstädte wie Frankfurt bestehen nicht nur aus deren Einwohnern, sie sind darüber hinaus eng verflochten mit ihrem Umland. Insbesondere sind die Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen darauf angewiesen, ihren Arbeitsplatz erreichen zu können.“ In Frankfurt pendeln zum Beispiel 387.500 ein und 101.000 aus, die überwiegende Mehrheit ist dabei auf ein Auto angewiesen, da die Verkehrsinfrastruktur für sie auch auf lange Sicht keine andere Lösung zulassen wird. „Wir sollten Frankfurt als Teil der Metropolregion begreifen und eine verkehrsträgerübergreifende Mobilitätsstrategie entwickeln, die die Interessen von Frankfurtern, von Unternehmen in der Stadt und im Umland und Pendlern und Kunden berücksichtigt und die für alle zu verträglichen Lösungen führt,“ sagte Caspar. „Wir begrüßen sehr, dass die Stadt Frankfurt gemeinsam mit den verschiedenen Beteiligten einen solchen Plan erarbeiten will. Auf diesem Weg sollten die städtischen und regionalen Bedarfe zusammen betrachtet werden.“

 

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