Erweiterung der Außengastronomie in Frankfurt geht in die nächste Runde

16. September 2020

 

Die IHK Frankfurt am Main und der DEHOGA Hessen, Kreisverband Frankfurt, zeigen sich erleichtert, dass die Stadt Frankfurt ihrer Forderung nach der Verlängerung der Erweiterung der Außengastronomie zugestimmt hat. Die flächenmäßige Ausdehnung
der Außengastronomie ist eine wichtige Unterstützung der Gastronomiebetriebe während der Corona-Pandemie. Zum einem sind die Innenplätze aufgrund der Abstandsregelungen weiterhin reduziert und zum anderen fühlen sich viele Gäste momentan im Freien wohler.
„Wir begrüßen die Entscheidung aus dem Frankfurter Römer, die die Beibehaltung der Erweiterung der Außengastronomieflächen bis zum 30.04.2021 unbürokratisch und ohne zusätzliche Kosten ermöglicht“, unterstreicht IHK-Präsident Ulrich Caspar. „Die positive Gästeresonanz zeigt zudem, dass die großzügigeren Flächen ein neues
Flair mit sich bringen, was wiederum ein Gewinn für die Stadt Frankfurt und in diesen Zeiten ein wichtiges Signal zur Unterstützung unserer Gastronomen ist.“


Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Oesterling hat außerdem zugesagt, dass den Gastronomen die erweiterten Flächen, insofern sie die Auflagen, wie z.B. die Freihaltung der Feuerwehrzufahrten und die Durchgängigkeit von Rollstuhlfahrern, Kinderwagen, erfüllen, auch über den 30. April 2021 hinaus im Antragsverfahren genehmigt werden sollen.


„Um unsere Gastronomie-Betriebe über den Herbst und den Winter zu bringen, brauchen wir aber auch die Erlaubnis für geeignete Maßnahmen zum Schutz gegen Wind, Regen und Kälte“, fordert Eduard M. Singer, Vorsitzender des DEHOGA Kreisverbands Frankfurt. Dass Planungsdezernent Mike Josef bereits für Erleichterungen für Wind- und Regenschutz für eigene oder gepachtete Wirtschaftsgärten,
die bereits baurechtlich genehmigt sind, grünes Licht gegeben hat, ist ein erster wichtiger Schritt. „Der Großteil unserer Gastronomen betreibt allerdings die Außengastronomie auf öffentlichem Grund und Boden. Auch hier benötigen wir dringend temporäre Möglichkeiten, beispielsweise Windschutzwände zumindest in Körperhöhe
aufzustellen“, betont Singer. Dass eine ausreichende Durchlüftung gewährleistet bleiben muss, darüber sind sich die Branchenvertreter einig.

 

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