Perspektive für Frankfurter Gewerbegebiete

9. Oktober 2020

 

Der vom Frankfurter Magistrat vorgelegte Entwurf eines Gewerbeflächenentwicklungsprogramms (GEP) ist ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung der Standortbedingungen für die Wirtschaft. „Leider sind zu wenig bebaubare Gewerbeflächen in unserer Region vorhanden und wenn, dann nur mit hohen Knappheitspreisen verfügbar. Das Programm beansprucht, ein zentrales Thema für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt umfassend zu bearbeiten, strategisch neu aufzusetzen und neue Entwicklungen anzustoßen. Damit wird einer langjährigen Forderung der IHK Rechnung getragen und ein zentrales Projekt des Masterplans Industrie umgesetzt“, sagte Ulrich Caspar, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main.

 

Bei steigender Flächenkonkurrenz ist es von zentraler Bedeutung, Gewerbe- und Industrieflächen zu sichern, zu entwickeln und neu auszuweisen sowie hierfür alle zur Verfügung stehenden Instrumente der kommunalen Steuerung zu nutzen. „Zentrales Element für eine wirksame kommunale Steuerung soll die angedachte Entwicklungsgesellschaft mit ausreichenden Ressourcen sein. Diese sollte zeitnah tätig werden.“ Wichtige Impulse können zudem von der angedachten verstärkten regionalen Kooperation ausgehen.

 

Das GEP wird nun in den Fachausschüssen beraten und soll am Ende von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden.

 

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