Neustart nach dem Lockdown für den Einzelhandel gestalten

14. Januar 2021

 

„Sobald nach diesem Lockdown die Innenstadt und die Einkaufsbereiche der Stadtteile wieder ohne Risiko besucht werden können, müssen wir massiv für den Einzelhandelsstandort Frankfurt in der Region werben. Ein guter Anlass könnte dafür die Fashion Week sein, wenn es das Infektionsgeschehen zu diesem Zeitpunkt zulässt“, so Ulrich Caspar, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, nach einem Treffen am Donnerstag zwischen Kammern und Wirtschaftsverbänden mit dem Oberbürgermeister und weiteren Magistratsmitgliedern. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die Besucherzahlen selbst in den Monaten zwischen den beiden Lockdowns viel zu niedrig waren für den auskömmlichen Fortbestand des Einzelhandels.

 

„Wir sollten jetzt Pläne für die Innenstadt machen, damit wir startklar sind, wenn sich das Leben nach der Corona-Pandemie normalisiert“, so Caspar. „Einzelhandel und Gastronomie haben keine Zeit zu verlieren.“ Deswegen sei ein Runder Tisch mit allen Beteiligten zu diesem Zeitpunkt auch so wichtig. „Wir freuen uns, dass viele Ideen der IHK in der heutigen Sitzung aufgegriffen worden sind. Hervorhe-ben möchten wir Maßnahmen, die die Besucherzahlen ankurbeln, wie beispielsweise Night Shopping, ein unentgeltliches Kurzzeitparken für Autokunden, die rasch etwas erledigen wollen, oder ermäßigte Fahrpreise für öffentliche Verkehrsmittel an Samstagen nach Überwindung der Pandemie, um in die Einkaufsbereiche zu fahren. Hier appelliere ich an die Politik, auch diese Maßnahmen, die Konsens am Runden Tisch waren, auf den Weg zu bringen. Die Frankfurter Innenstadt sollte in Zukunft auch attraktiver für Kunden werden, die aus dem Umland mit dem PKW kommen wollen. Die Sonderregeln für die Außengastronomie über April 2021 hinaus können einen weiteren Beitrag für eine höhere Attraktivität der Innenstadt leisten.“

 

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