Günthersburghöfe: Kurzfristig die formale Beteiligung einleiten -
„Ein wirtschaftlicher und auch ökologischer Gewinn für die Entwicklung Frankfurts“

8. Februar 2021

 

Eine der drängendsten Herausforderungen in Frankfurt und der Region ist die Ausweisung von ausreichenden Flächen für Gewerbenutzungen und die Wohnraumversorgung. So können ohne ausreichenden Wohnraum für Fachkräfte Arbeitsplätze nicht besetzt werden – dies behindert die Entwicklung der hier ansässigen Unternehmen. Trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sieht die IHK Frankfurt am Main weiterhin erheblichen Flächenbedarf.

 

Mit der geplanten Einhausung der A661 und der dort vorgesehenen städtebaulichen Entwicklung ist es möglich, Wohnraum für Fachkräfte zu schaffen, eine qualitative Aufwertung des Bestandes der angrenzenden Quartiere zu erreichen und neue Entwicklungen anzustoßen.

 

Ein wesentlicher Baustein für die Entwicklung in diesem Schwerpunktraum ist das Quartier der Günthersburghöfe. Die Planung sieht unterschiedliche Wohnformen vor. Diese werden von verschiedenen Projektentwicklern realisiert. „Damit kann es gelingen, dringend benötigten Wohnraum mit einem breiten Angebot für Fachkräfte zu schaffen“, freut sich Ulrich Caspar, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main. „Zudem ist es wichtig, dass der Wohnraum dort entsteht, wo die Arbeitsplätze sind. Dies erspart Wege, Zeit sowie Ressourcen und schafft freie Kapazitäten für den Wirtschaftsverkehr und ist damit sowohl wirtschaftlich, als auch ökologisch sinnvoll“, so Caspar weiter.

 

Wichtig aus Sicht der IHK ist zudem die angedachte Nutzungsmischung von Wohnen und Arbeiten, bspw. entlang der Hungener Straße, um auch gewerbliche Entwicklungen zu ermöglichen und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung das

Miteinander von Gewerbe- und Wohnnutzung zu fördern.

 

„Nach der intensiven Arbeit am städtebaulichen Entwurf sollte nun allerdings schnellstmöglich die formale Beteiligung eingeleitet werden, damit sich alle Träger und die Öffentlichkeit einbringen können. Nur so können die unterschiedlichen Anregungen abgewogen werden und die verschiedenen Perspektiven, auch die der Wirtschaft, einfließen“, so Caspar abschließend.

 

Grundlage für die geplante Entwicklung sind die Ziele und Vorgaben des von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISTEK), welches einen Schwerpunktraum zur Generierung von Wohnbauflächen im Bereich der Einhausung der A661 ausweist.

 

 

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