IHK Frankfurt am Main begrüßt Variante zum Lückenschluss der Stadtbahnlinie 4 über den Campus Westend: Forschungs- und Bildungsstandort Frankfurt zukunftsfähig anbinden

9. Februar 2021

 

Am 9. Februar 2021 hat das Frankfurter Verkehrsdezernat die Ergebnisse der Variantenuntersuchung für den Lückenschluss der Stadtbahnlinie U4 zwischen Bo-ckenheim und Ginnheim vorgestellt. Dafür will das Verkehrsdezernat eine Magistratsvorlage für einen Beschluss der Variante 3 vorbereiten.

 

„Mit den Ergebnissen der Variantenuntersuchung erreicht eines der wichtigsten ÖPNV-Projekte in Frankfurt einen weiteren Zwischenschritt“, so Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt am Main. „Die von Stadtrat Oesterling vorgestellte Vorzugsvariante 3 ist aus Sicht der Wirtschaft zukunftsfähig, da sie den Campus Westend zentral anbindet. Damit werden die Straßen entlastet und Kapazitäten für diejenigen Verkehrsteilnehmer, die auf das Auto angewiesen sind, geschaffen. Dadurch profitieren die Wirtschaftsverkehre.“

 

Für die IHK-Mitgliedsunternehmen ist darüber hinaus eine zentrale Anbindung des Forschungs- und Bildungsstandortes Frankfurt von hohem Wert. „Der Uni-Campus Westend ist ein Ort der Ausbildung der Fachkräfte von morgen und erzeugt eine hohe Verkehrsnachfrage, die nur mit einer zentralen und leistungsfähigen ÖPNV-Anbindung nachhaltig gestillt werden kann“, sagt Caspar. Er führt aus: „Der Lückenschluss der U4 entlastet zudem die bereits überlastete A-Linie deutlich und trägt auch zur Entlastung der Straßen im Frankfurter Norden bei. Von einem flüssigeren Verkehr profitieren die Unternehmen, die oft nicht auf das Auto als Transportmittel verzichten können. Darüber hinaus kommen Mitarbeiter und Kunden häufig mit dem Auto und die Betriebe sind darauf angewiesen, für diese Gruppen erreichbar zu sein.“

 

Mit der eindeutigen Variantenentscheidung kann die Planung der Strecke nun in die nächste Stufe gehen. „Wir hoffen darauf, dass der Lückenschluss schnellstmöglich durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen wird und anschließend die Planfeststellungsunterlagen erarbeitet werden können“, so Caspar.

 

Das Projekt hat eine große Bedeutung für den Standort Frankfurt und dessen Verkehrswege: Zwischen Bockenheim und Ginnheim werden auf dem nachfrage-stärksten Streckenabschnitt nördlich der Bockenheimer Warte über 70.000 Fahrgäste prognostiziert. Darunter sind viele Fahrgäste, die vorher die A-Linie genutzt haben. Insgesamt werden durch den Neubau jedoch auch 17.000 zusätzliche tägliche Fahrgäste im ÖPNV erwartet.

 

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