§ 1 der BGB-Informationspflichten-Verordnung verpflichtet Händler im Fernabsatz zu umfassenden

Informationen des Verbrauchers vor Vertragsschluss. Zu den vorvertraglichen Pflichtangaben gehören u.a. die ladungsfähige Anschrift und die Identität des Händlers. Ist der Händler eine Einzelperson, müssen sowohl der Familienname als auch der Vorname genannt werden. Zur Begründung führt das Gericht aus, dass der Vorname nach den Regeln der Zivilprozessordnung zu den notwendigen Formalien einer Klageschrift gehört. Indem die Händlerin die Klagemöglichkeit des Verbrauchers gefährde, begehe sie einen Wettbewerbsverstoß, der mehr als eine Bagatelle sei.
http://www.jurpc.de/rechtspr/20070041.htm
 
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