Facebook darf künftig nur noch unter Einschränkungen Nutzerdaten aus verschiedenen Quellen zusammenführen

So darf der Facebook-Konzern zwar weiterhin durch seine zugehörigen Dienste wie WhatsApp und Instagram Daten der Nutzer sammeln, diese aber nur noch mit deren Einwilligung dem Facebook-Nutzerkonto zuordnen. Ohne Einwilligung müssen die Daten bei den anderen Diensten verbleiben und dürfen nicht mit den Facebook-Daten kombiniert werden.

 

Auch die Sammlung und Zuordnung von Daten zum Facebook-Nutzerkonto von Drittwebseiten, ist künftig nur mit der Einwilligung der Nutzer möglich. Bis dato war nach den Geschäftsbedingungen von Facebook eine Nutzung des sozialen Netzwerks nur unter der Voraussetzung möglich, dass Facebook die Daten der Nutzer sowohl auf den diensteigenen Medien als auch auf Drittwebseiten sammelt und diese mit dem Facebook-Nutzerkonto zusammenführt. Dies ist nun ohne Einwilligung der Nutzer nicht mehr möglich. Es bleibt also abzuwarten welche Lösungsvorschläge Facebook dem Bundeskartellamt vorlegt.

 

Pressemeldung des Bundeskartellamts

 

Ansprechpartner

Christine Seitz Recht und Steuern
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