Werbung und Wettbewerbsrecht

Das Wettbewerbsrecht dient der Regulierung des Wettbewerbs zwischen den Marktteilnehmern um den freien und fairen Leistungswettbewerb zu gewährleisten. Daher sind im geschäftlichen Verkehr zahlreiche gesetzliche Bestimmungen zu beachten.

Es regelt die Bekämpfung unlauterer Wettbewerbshandlungen und sorgt für fairen Wettbewerb als Fundament unserer Wirtschaftsordnung. 

Das Wettbewerbsrecht gliedert sich damit in das Lauterkeitsrecht, das insbesondere im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) normiert ist, und das Kartellrecht, dessen Regelungen sich im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) finden.

 

Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)

Werbung ist im geschäftlichen Verkehr unerlässlich, um potenzielle Kunden auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen. Dabei ist jedoch eine Vielzahl von Spielregeln zu beachten. Das UWG regelt das Markverhalten der einzelnen Unternehmen gegenüber Mitbewerbern, Verbrauchern und sonstigen Markteilnehmern.

 

Kartellrecht

Das Kartellrecht soll Monopole verhindern und volkswirtschaftliche Stabilität schaffen. Das Schutzgut des Kartellrechts ist der freie Wettbewerb. Ziel ist es die Funktionsfähigkeit des freien Wettbewerbs durch Beschränkungen der wirtschaftlichen Handlungsfreiheit der Marktteilnehmer zu sichern, indem wettbewerbsbeschränkende Verhaltensweisen verboten werden.

 

 

 

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