Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (AMG)

§ 8 AMG dem Schutz des Verbrauchers vor Täuschungen über die Wirksamkeit und Qualität von Arzneimitteln. Gesundheit ist ein besonders bedeutendes Rechtsgut und der Verbraucher daher besonders schutzbedürftig. Werbemaßnahmen für die Gesundheit sprechen den Verbraucher besonders an, daher können irreführende  Angaben Gefahren für die Gesundheit des Einzelnen sowie der Bevölkerung insgesamt bedeuten.

 

§ 10 AMG regelt, in welcher Weise die dort näher bezeichneten Fertigarzneimittel zu kennzeichnen sind, wenn sie in Inland in den Verkehr gebracht werden. Die Bestimmung dient in erster Linie dem Schutz der Patienten, damit diese die Arzneimittel auf der Grundlage vollständiger und verständlicher Informationen ordnungsgemäß anwenden können.

 

Nach § 21 AMG ist es verboten, Arzneimittel ohne Zulassung durch die zuständige Bundesoberbehörde in den Verkehr zu bringen.

 

Diegenannten Vorschriften dienen in erster Linie dem Schutz von Patienten und stellen daher gesetzliche Marktverhaltensregelungen im Sinne von § 3a UWG dar.

 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Frauke Hennig Recht und Steuern
Telefon: 069 2197-1339Fax: 069 2197-1487
Frage der Woche

Darf mein Arbeitnehmer seinen Anspruch auf Resturlaub ins Folgejahr übertragen?

Nach dem Bundesurlaubsgesetz ist der Urlaub grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr zu nehmen. Nur in Ausnahmefällen kann er ins Folgejahr übertragen werden.

»mehr

Info-Video: Datenschutzerklärung - Informieren Sie Ihre User