Beschäftigungs- und Konjunkturprognose FrankfurtRheinMain

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie machen sich nicht nur in einer deutlich pessimistischeren Bewertung der aktuellen Geschäftslage der Unternehmen bemerkbar, sondern können auch die seit dem Jahr 2010 andauernde positive Beschäftigtenentwicklung in FrankfurtRheinMain abschwächen.

 

Für das Jahr 2020 rechnen die regionalen Wirtschaftskammern mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in der Metropolregion FrankfurtRheinMain von 6,2 Prozent. Die Erwartungen für das kommende Jahr sind nicht zuletzt aufgrund anhaltender Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie zurückhaltend. Zwar wird sich die regionale Wirtschaft etwas erholen, das Vorkrisenniveau jedoch noch nicht wieder erreichen: Für 2021 rechnen die PERFORM-Kammern mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,8 Prozent.

 

Die Wachstumsdynamik am Arbeitsmarkt wird durch die Corona-Pandemie vorerst zum Erliegen kommen. Für 2020 erwarten die PERFORM-Kammern nur noch einen geringen Zuwachs von rund 15.000 zusätzlichen Beschäftigten (plus 0,6 Prozent), nachdem im Jahr 2019 noch rund 38.500 sozialversicherungspflichtige Stellen entstanden sind. Für 2021 lassen die Rückmeldungen der Unternehmen sogar einen Rückgang um rund 12.400 Stellen (minus 0,5 Prozent) erwarten. Mit dem Ende der Corona-Pandemie kann sich dies jedoch wieder schnell ändern. Es wird sich daher wenig an dem insgesamt hohen Beschäftigungsniveau in der Metropolregion FrankfurtRheinMain ändern.

 

 

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Beschäftigungs- und Konjunkturprognose FrankfurtRheinMain 2020