Unternehmensinitiative BIFF Berufliche Integration von Flüchtlingen in Frankfurt-Rhein-Main

Gesellschaftliche Teilhabe und Integration kann vor allem mit einer existenzsichernden Beschäftigung erreicht werden. Daher möchten Unternehmen in Frankfurt Rhein-Main Flüchtlingen einen Einstieg in den Arbeitsmarkt bieten. Dafür stellen sie Ausbildungs- und Arbeitsplätze bereit und haben in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main, der Arbeitsagentur Frankfurt und der Industrie-und Handelskammer Frankfurt am Main nachstehendes Programm zur Integration in Arbeit entwickelt. Die Unternehmen sehen darin auch eine nachhaltige Chance, den Bedarf an Arbeitskräften in der Region zu decken. 

 

Phase 1:

Berufsorientierung jeweils im Frühjahr/Frühsommer 

Ziel: Die Zugewanderten sollen eine Berufswahl treffen können

  • Kennenlernen von Berufsfeldern:
    Elektro, Metall und Mechatronik, IT, Garten- und Landschaftsbau,
    Facility Management, Handwerk, Schutz und Sicherheit,
    Küche, Chemie, Lebensmitteltechnik, Logistik, Kaufmännische Berufe und andere
  • Betriebsbesuche, Berufe-Camps und Praktikumstage
  • Eignungstest und Auswahlverfahren 
  • Sprachförderung

 

Phase 2:

Qualifizierung jeweils im Herbst 

Ziel: Die Zugewanderten sollen auf eine Berufsausbildung vorbereitet werden oder bereits eine Berufsausbildung beginnen bzw. eine Arbeit aufnehmen

  • Gefördertes Praktikum zur Einstiegsqualifizierung
    ab Oktober bzw. Betriebliche Qualifikation
  • Sprachförderung

 

Phase 3:

Berufsausbildung ab Herbst 

Ziel: Die Zugewanderten beginnen mit ihrer Berufsausbildung

Möglicher Übergang der Praktikanten/Praktikantinnen von der Einstiegsqualifizierung in Berufsausbildung

 

Wer kann teilnehmen?

Zugewanderte junge Menschen ab 16 Jahren mit Bleibeperspektive in Frankfurt Rhein-Main und mindestens einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung.

 

Wie werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gefördert?

Die Teilnahme an den Maßnahmen ist kostenfrei, der betriebliche Einsatz in Phase 2 und 3 erfolgt auf der Grundlage von Vergütungsregelungen.

 

Wie können sich die Zugewanderten bewerben?

Flüchtlinge und ihre Betreuer wenden sich an die Gesellschaft für Jugendbeschäftigung, Kurfürstenstr. 18, 60486 Frankfurt, die mit ihnen Einzelheiten klärt. (www.gjb-frankfurt.de)

 

Ihre Ansprechpartnerinnen dort sind:

 

Anita Lemaile
Tel 069 20 45 741 17
anita.lemaile@gjb-frankfurt.de

 

Katja Mohrbacher
Tel 069 20 45 741 09
katja.mohrbacher@gjb-frankfurt.de

 

Ansprechpartner

Dr. Brigitte Scheuerle Aus- und Weiterbildung Geschäftsführerin
Telefon: 069 2197-1223 Fax: 069 2197-1248

Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie"

Demografiekongress (226)