Aktueller Konjunkturbericht für Hessen

Hessische Wirtschaft blüht auf

 

Passend zum Frühling blüht auch die hessische Wirtschaft weiter auf: Die Unternehmen schätzen sowohl die aktuelle, als auch die kommende Geschäftslage besser ein als noch vor einem Jahr. Alle Konjunkturindikatoren zeigen nach oben und erfreulicherweise legt auch der Investitionsindikator erstmals seit etwa einem Jahr wieder zu: Im Vergleich zur Umfrage im Frühsommer 2016 erhöht sich der Indikator um deutliche fünf auf zwölf Punkte. Zwar werden die Unsicherheiten bezüglich der amerikanischen Außen- und Handelspolitik und die Brexit-Verhandlungen die hessische Wirtschaft auch in den kommenden Monaten beschäftigen, dennoch lassen die jüngsten pro-europäischen Wahlausgänge in den Niederlanden und Frankreich Platz für vorsichtigen Optimismus. Die anhaltend starke Binnennachfrage hält den Konjunkturzug am Laufen, die hessische Wirtschaft blickt positiv in die Zukunft.

Zugang zu Fremdmitteln in den meisten Fällen kein Problem

 

Zwei Drittel der Unternehmen nutzen bei der Unternehmensfinanzierung Fremdmittel. 40 Prozent der Unternehmen die auf Fremdfinanzierung zurückgreifen, berichten von einem guten Zugang – sechs Prozentpunkte mehr als 2016. Neun Prozent der Betriebe haben keinen oder nur schlechten Zugang erhalten (minus ein Prozentpunkt zum Vorjahr). Größtes Hindernis ist für 60 Prozent das Fehlen von Sicherheiten – im Vorjahresvergleich sind hier die größten Steigerungen zu verzeichnen (plus 21 Prozentpunkte). Bei der Finanzierung setzen die Unternehmen dabei auf die Klassiker: Bankkredite sind für 65 Prozent der Betriebe die erste Wahl, gefolgt von Leasing mit 45 Prozent (Mehrfachantworten möglich). Neuere Finanzierungsformen wie etwa Crowdfunding werden von den Unternehmen nur wenig nachgefragt: Weniger als ein Prozent gibt an, diese Finanzierungsform zu nutzen.

 

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