Ladenöffnungen Corona-Pandemie

Update 26. März 2020, 09:00 Uhr

 

Auslegungshinweise zur Schließung von Geschäften, Betrieben und Einrichtungen in Hessen veröffentlicht

 

Die hessische Landesregierung zeigt in der Liste vom 25.03.2020 auf, welche Betriebe zu schließen sind und welche geöffnet bleiben dürfen. Dabei werden auch die Regelungen für Mischbetriebe des Einzelhandels oder der Dienstleistung vorgestellt. Die Liste ist eine Konkretisierung der Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus.

 

Auslegungshinweise zur Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona Virus

 

 

Update 23. März 2020, 15:30 Uhr

 

Mindestabstände und Mengenbegrenzungen beim Einkaufen in Frankfurt am Main bis zum 19.04.2020 angeordnet

 

In der Allgemeinverfügung vom 23.03.2020 ordnet die Stadt Frankfurt Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutrittes und zur Vermeidung von Warteschlangen in Geschäften und Verkaufsstellen an. Dabei soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten werden.

 

Außerdem sollen Waren nur noch in einem haushaltsüblichen Umfang abgegeben werden, um Hamsterkäufe zu unterbinden.

 

Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt am Main

 

Update 23. März 2020, 12:00 Uhr
 
In Abweichung zur Hessischen Verordnung vom 20. März 2020 gilt nun insbesondere folgende Regelung: 
 

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

 

Aktuelle Verordnung des Landes Hessen zum Download inklusive der oben genannten Änderungen:

Vierte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus

 

Besprechung von Bundeskanzlerin Merkel mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder zum Coronavirus

 

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:

  • Pressemitteilung 104
  • Sonntag, 22. März 2020
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir müssen alles dafür tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend.

Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:
 

1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
 
3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
 
4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
 
5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
 
6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
 
8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es  wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.


Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.

Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.

 

 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
IHK Service-Center
Telefon: 069 2197-1280Fax: 069 2197-1548
 
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