Nachlese - Tag der Metropolregion 2017

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Tag der Metropolregion 2017 – Bilanz eines Jahres
 

Vor fast genau einem Jahr haben die Wirtschaftskammern der Metropolregion, neun Industrie- und Handelskammern und vier Handwerkskammern, von Mainz bis Aschaffenburg und von Gießen bis Darmstadt, die Zukunftsinitiative PERFORM beim Tag der Metropolregion 2016 ins Leben gerufen. Sowohl die Vertreter der Wirtschaft, aber auch Politik und die Teilnehmer der Veranstaltung haben sich seinerzeit dafür ausgesprochen, Projekte zu initiieren um den regionalen Prozess anzukurbeln.

Vor dem Hintergrund, dass FrankfurtRheinMain, eine der dynamischsten Metropolregionen Europas, aufgrund des steigenden Wettbewerbsdrucks vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen steht, hat die IHK Frankfurt am Main auch in diesem Jahr zum Tag der Metropolregion eingeladen. Im Fokus stand der Rückblick auf das vergangene Jahr: Welche Akteure haben welche Projekte durchgeführt, welche Fortschritte wurden erzielt und welche Maßnahmen sind nötig um die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Zukunft zu schaffen?
 

Drei Länder – eine Metropolregion
 

Bereits beim vergangenen Tag der Metropolregion plädierten die Teilnehmer für ein gemeinsames Vorgehen von Politik und Wirtschaft, sowohl interkommunal als auch bundesländerübergreifend. Daher stieß der Vorschlag von Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main, ein regionales Steuerungsgremium unter Beteiligung von Landesregierungen, Kommunen und Vertretern der Wirtschaft zu bilden, auf ein breites Interesse und wurde in den hochrangig besetzten Podiumsdiskussionen ausführlich diskutiert. Einig sind sich die beteiligten Akteure, dass keine weitere regionale Institution geschaffen, sondern die bereits vorhandenen Ideen und Kräfte gebündelt werden sollen, um eine gemeinsam abgestimmte Strategie für FrankfurtRheinMain zu entwickeln. Auch die Mehrheit der Teilnehmer sprach sich beim interaktiven Voting dafür aus, dass ein gemeinsames Agieren aller beteiligten Akteure auf Augenhöhe das richtige Vorgehen ist, es aber auch noch mehr Potenzial für Synergien in der Region gibt, welches besser genutzt werden muss. Wie unter anderem die Landräte aus den ländlich gelegenen Räumen betonen, gibt es bereits jetzt viele länderübergreifende freiwillige Kooperationen, die in einem kleineren Maßstab auf regionaler Ebene organisiert werden. Dass freiwillige Initiativen und konkrete Projekte gute Ansätze sind, wobei jedoch die jeweiligen Ergebnisse gebündelt und zusammengeführt werden sollen, dem stimmten auch mehrheitlich die Teilnehmer beim Tag der Metropolregion zu.

Umfrageergebnisse Tag der Metropolregion
 

Best-Practice-Beispiele aus der Metropolregion   

Verschiedenste Akteure befassen sich derzeit intensiv mit der Zukunft der Metropolregion FrankfurtRheinMain und haben in den vergangenen Monaten schon einige Erfolge feiern können. Im Kontext des Strategieprojekts „FrankfurtRheinMain 2030“ wurde mit Hilfe einer Raumtypenanalyse und Zukunftsworkshops zu verschiedenen Themenfeldern konkrete Projekte identifiziert, die in Zukunft durch regionale Institutionen und Akteure bearbeitet werden sollen. In Anlehnung an diese Analyse hat auch der Bayerische Untermain eine Positionsbestimmung vorgenommen und die Standortvorteile der Teilregion innerhalb von FrankfurtRheinMain visuell dargestellt. Im Hinblick auf die Kammerinitiative PERFORM zog Prof. Dr. Kristina Sinemus, Präsidentin der IHK Darmstadt, eine positive Bilanz und erläuterte, dass rund 50 Projektideen in den Themenfeldern Flächenaktivierung, Digitalisierung und räumliche Entwicklung, Mobilität und Verkehr (www.perform-frankfurtrheinmain.de/mobilitaet/) sowie Gründungs- und Innovationsregion erarbeitet wurden. Der Ideenwettbewerb „Raus aus dem Stau“, ist dabei nur eines der Leuchtturmprojekte, bei dem über 200 Vorschläge für die Verbesserung des Verkehrsflusses gesammelt wurden. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die drei besten Vorschläge durch Staatssekretär Mathias Samson, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, prämiert.

FrankfurtRheinMain 2030 - international, zukunftsfähig, attraktiv
PERFORM - ausgewählte Projekte
PERFORM-Wettbewerb "Raus aus dem Stau"

 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Sebastian Trippen Wirtschaftspolitik und Metropolenentwicklung Geschäftsführer
Telefon: 069 2197-1482Fax: 069 2197-1304