Szenarien

Die Szenarien sind auf Basis der begründeten Fortschreibung der genannten 16 Handlungsempfehlungen entstanden. EDV-gestützt wurden in sich stimmige Szenarien, also zueinander passende, sich nicht widersprechende Projektionen der einzelnen Handlungsempfehlungen gebildet. Dabei entstanden zwei plausible Szenarien. Das erste unterstellt eine eher negative Entwicklung der Region FrankfurtRheinMain:


Szenario A: Wie sich die Region auch entwickeln kann ... ein kritischer Blick in die Zukunft

Was passiert, wenn bis 2020 …
  • der Finanzplatz Frankfurt an Bedeutung verliert bzw. sich nicht weiterentwickelt,
  • die wirtschaftliche Entwicklung der Region FrankfurtRheinMain unterdurchschnittlich ausfällt,
  • der Ausbau des Frankfurter Flughafens sich verzögert und somit seine internationale Bedeutung abnimmt,
  • die Bevölkerung in der Region schrumpft,
  • die globale Wettbewerbsfähigkeit des Bürostandortes FrankfurtRheinMain sinkt,
  • die Standort- und Lebensqualität zurückgeht.
Was bedeutet dieses Szenario für den Büromarkt?
  • Weil der Wirtschaftsraum seine Attraktivität als Premium-Standort verliert, geht die Nachfrage nach Bürofläche spürbar zurück.
  • Weil die Region im internationalen Vergleich in der Bedeutungslosigkeit versinkt, steigt der Leerstand gravierend – auch im gehobenen Segment.
  • Weil Forschung und Entwicklung immer weniger mit der Arbeitswelt verzahnt sind, bleiben Innovationen aus. Es gibt auch keine Neuansiedlung von (Spitzen-) Unternehmen.
  • Weil notwendige Investitionen unterbleiben, werden die Stadtbilder durch leerstehende, verfallende Gebäude negativ geprägt.
Folge: Es kommt schließlich zu einem Mietpreisverfall in allen Objektkategorien.


Das zweite Szenario schildert eine positive Entwicklung der Region:

Szenario B: Das Wachstumsszenario – ein positiver Blick in die Zukunft

Das ist bis 2020 passiert ...
  • der Finanzplatz Frankfurt gewinnt an Bedeutung,
  • die Region FrankfurtRheinMain ist unter einer „Dachmarke“ vereint,
  • es gibt eine ganzheitliche Wirtschaftsförderungsstrategie für die Region,
  • es ist gelungen, die Identität der Metropolregion durch ein gemeinsames Gestaltungs- und Entwicklungskonzept zu stärken,
  • die europäische Wettbewerbsfähigkeit des Bürostandortes FrankfurtRheinMain ist gestiegen,
  • die Verkehrsinfrastruktur ist gut ausgebaut: Die intra- und interregionalen sowie die internationalen Anbindungen haben sich weiter verbessert,
  • die Attraktivität des Wirtschaftsraums und der Region wird wahrgenommen.
Was bedeutet dieses Szenario für den Büromarkt?
  • der Flächenbedarf nimmt stetig zu,
  • der Airport ist als eigener Bürostandort etabliert,
  • es werden weiterhin Neubauprojekte realisiert,
  • die positive Wahrnehmung des Standortes stärkt die Bindung der Unternehmen an die Region und fördert die Ansiedlung neuer Unternehmen,
  • die Nachfrage nach hochwertigen Büroimmobilien nimmt kontinuierlich zu, ebenso der Bedarf an „Low-cost-Offices“,
  • der Leerstand sinkt spürbar,
  • der Büromarkt wandelt sich von einem Mieter- zu einem Vermietermarkt,
  • die Fluktuationsquote verringert sich deutlich; es werden mehr langfristige Mietverträge abgeschlossen.

Die vollständigen Szenarien finden Sie in der Publikation
>>zum download
 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Sebastian Trippen Wirtschaftspolitik und Metropolenentwicklung Geschäftsführer
Telefon: 069 2197-1482Fax: 069 2197-1304

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