Szenarien

 
Im Ergebnis wurden von den Teilnehmern schließlich zwei Szenarien mit deutlich unterschiedlicher Prägung ausgearbeitet, aus denen sich nachvollziehbar und realistisch ableiten lässt, wie sich der Wohnungsmarkt FrankfurtRheinMain künftig entwickeln wird und welche Chancen bzw. Bedrohungen sich daraus ergeben. Methodik und Ablauf der Klausur folgten dem Konzept der Szenariotechnik nach Prof. Horst Geschka, der mit seinem Team auch die fachkundige Moderation der Klausur übernahm.

Szenario 1: Wohnungsmarkt FrankfurtRheinMain 2020 – ein breites und vielfältiges Angebot erfüllt die Anforderungen von Eigentümern und Mietern in einer grundsätzlich prosperierenden Region bei weiterhin vorherrschender Wirtschaftswachstumsorientierung.

Szenario 2: Wohnungsmarkt 2020 – instabiles, nicht nachfragegerechtes Wohnungsmarktgefüge in Folge von Zurückhaltung der Investoren und niedriger Mieten bei den Wohnungen  mittlerer und geringer Güte

Auch wenn die beiden skizzierten Entwicklung voneinander abweichen, so haben sie in ihrer Aussagekraft dennoch eines gemeinsam: Die Stadt Frankfurt am Main funktioniert nicht als Solitär, sondern immer nur im regionalen Kontext „Wirtschaftsraum RheinMain“. Viele Konflikte ergeben sich daraus, dass die Region polyzentrisch organisiert ist, der Außenauftritt, die Politik und Planungen jedoch frankfurt-zentristisch ausgerichtet sind, so das Ergebnis der vorangegangenen Stärken-Schwächen-Analyse der Teilnehmer. Unter den teilnehmenden Experten bestand daher Einigkeit darin, FrankfurtRheinMain braucht eine Vision, die für alle in der Region eine Orientierung gibt.  Zudem sei es dringend angezeigt, die strategischen Erfolgsfaktoren stärker zu nutzen.

Die vollständigen Arbeitsergebnisse, insbesondere die verschiedenen Szenarien mit ihren jeweiligen Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt, werden nach Abschluss der schriftlichen Ausarbeitung am 23. April 2008 in einer Veranstaltung offiziell vorgestellt. Wesentlicher Bestandteil der Ergebnispräsentation ist ein Pflichtenheft mit strategischen Maßnahmen, die die notwendige Hebelwirkung entfalten, damit sich die (wohnungs-)wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Lebensqualität in FrankfurtRheinMain entscheidend und vor allem nachhaltig verbessern.
 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Sebastian Trippen Wirtschaftspolitik und Metropolenentwicklung Geschäftsführer
Telefon: 069 2197-1482Fax: 069 2197-1304

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