Motivation, Hintergründe und Zielsetzung

 
In FrankfurtRheinMain leben und arbeiten gegenwärtig insgesamt rund 5,5 Mio. Menschen, die jährlich eine Bruttowertschöpfung von mehr als 170 Mrd. € erwirtschaften. Die Metropolregion gehört damit zu den wichtigsten Wirtschaftsräumen Deutschlands. Doch lässt sich die Prosperität bedingungslos fortschreiben? Welche Perspektiven hat FrankfurtRheinMain in Zukunft? Wie werden sich die Faktoren verändern, die die wohnungswirtschaftliche Dynamik der Region bereits heute beeinflussen? 26 namhafte Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen haben auf Initiative des IHK-Forums Rhein-Main in einer mehrtägigen Zukunftsklausur plausible Szenarien für den Wohnungsmarkt erarbeitet und eine Vision für die gesamte Region entwickelt.

Die Gesellschaft weist inzwischen eine immer stärkere Eigendynamik auf, die von Trends zu Haushaltsverkleinerungen und der Diversifikation in verschiedene Haushaltstypen gespeist wird. Auch die fortschreitende Globalisierung forciert diese dynamische Entwicklung, weil sie von den Menschen, die am Erwerbsleben teilnehmen, ein hohes Maß an Flexibilität fordert. Wohnungsmärkte entwickeln sich deshalb räumlich wie sektoral sehr unterschiedlich - gerade auch innerhalb des Ballungsraumes  FrankfurtRheinMain. Gleichwohl lassen sich Entwicklungstrends von Stadt, Wirtschaft und Gesellschaft weniger in Jahren, sondern am besten in Dekaden messen. Aus diesem Grund beschäftigte sich die erste Zukunftsklausur des IHK-Forums Rhein-Main mit Szenarien für den Wohnungsmarkt FrankfurtRheinMain im Jahr 2020. „Das Angebot an geeignetem Wohnraum ist mit entscheidend für die Attraktivität einer Stadt bzw. einer Region“, begründet Hartwig Rohde, Geschäftsführer des IHK-Forums Rhein-Main den thematischen Schwerpunkt der ersten Zukunftsklausur.

Das Ziel der interdisziplinär besetzten Arbeitsgruppe lautete, realitätsbewusste und begründete Perspektiven für die Entwicklung des gesamten regionalen Wohnungsmarktes aufzuzeigen. „Erst wenn wir unsere Stärken und Schwächen und damit unsere Möglichkeiten kennen, können wir die richtigen Strategien entwickeln“, so Dr. Mathias Müller, IHK-Vizepräsident und Initiator der ersten Zukunftsklausur. Dazu sei es notwendig die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt zu stellen und die Realität kritisch zu reflektieren.
 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Sebastian Trippen Wirtschaftspolitik und Metropolenentwicklung Geschäftsführer
Telefon: 069 2197-1482Fax: 069 2197-1304

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