Hessen-Mikroliquidität: Bei der Antragstellung auf den Förderzeitraum achten

Bestehenden kleinen Unternehmen und Selbstständigen, die aufgrund der aktuellen Situation in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind, bietet das Land Hessen mit dem Förderprogramm Hessen-Mikroliquidität seit dem 3.4.2020 Überbrückungskredite in Höhe von 3.000 Euro bis 35.000 Euro an. Die über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) zu beantragenden Überbrückungskredite dienen der kurzfristigen Abdeckung von Liquiditätsbedarfen.

 

Gemäß den Förderrichtlinien kann mit Hessen-Mikroliquidität der Liquiditätsbedarf für maximal 6 Monate ab dem 13.3.2020 finanziert werden. Ersparte Ausgaben sowie weitere Finanzierungshilfen, z. B. eine erhaltene Corona-Soforthilfe, sind bei der Berechnung des Liquiditätsbedarfes in Abzug zu bringen.

 

Das Förderprogramm ist befristet gültig bis zum 31.12.2020. Eine Antragstellung ist bis zum 15.12.2020 möglich. Antragsberechtigt sind natürliche Personen, also Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften, geschäftsführende Gesellschafter von Kapitalgesellschaften sowie Angehörige der Freien Berufe. Die Finanzmittel werden diesen Personengruppen mit der Maßgabe gewährt, diese in ihren Unternehmen einzulegen und für laufende Betriebsausgaben zu verwenden.

 

Wer also jetzt oder bis spätestens 15.12.2020 einen Antrag auf Hessen-Mikroliquidität stellt, muss darlegen, für welchen konkreten Zeitraum der Liquiditätsbedarf ermittelt wurde. In den Textfeldern des Antrages besteht die Möglichkeit, dies zu erläutern. Nur wenn die Beantragung für den zusätzlichen Liquiditätsbedarf des Zeitraums vom 13.3.2020 bis 13.9.2020 erfolgt (also rückwirkend), kann dieser innerhalb der Höchstgrenze von bis zu 35.000 Euro voll finanziert werden. Liquiditätsbedarf, der nach Mitte September 2020 entsteht, kann bei der Antragstellung nicht berücksichtigt werden. So sehen es die Förderbedingungen des Programms Hessen-Mikroliquidität vor.

 

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