Beantragung Hessen-Mikroliquidität

WARNUNG: Aktuell befinden sich Phishing-E-Mails im Umlauf, die im Namen der WIBank Hessen und mit dem Betreff „Corona Zuschuss - Bestätigung und Belehrung“ versendet werden. Öffnen Sie keine Mail mit diesem Betreff. Bitte beantworten Sie diese E-Mail nicht und löschen Sie diese umgehend. Die WIBank steht Ihnen bei Fragen unter foerderberatunghessen@wibank.de und der Nummer 0611 774-7333 zur Verfügung.


Mit dem Förderprogramm Hessen-Mikroliquidität bietet das Land Hessen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)
Überbrückungskredite zur kurzfristigen Abdeckung von Liquiditätsbedarfen für bestehende kleine Unternehmen und Selbständige an, die aufgrund der aktuellen Situation in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind. 

 

Wer wird gefördert

  • Natürliche Personen, die unternehmerisch tätig sind (Inhaber, geschäftsführende-Gesellschafter) sowie Angehörige der Freien Berufe, die zur Fortführung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit eine kurzfristige Überbrückungsfinanzierung benötigen. Das Unternehmen des Antragsstellenden darf max. 50 Mitarbeitende (Vollzeitstellen) haben. Es können nur unternehmerische Tätigkeiten gefördert werden, die vor der Corona-Krise über ein tragfähiges Geschäftsmodell verfügt haben. Dies ist der WIBank gegenüber nachzuweisen.

 

Was wird gefördert

  • Mit diesem ergänzendem Darlehen können kleine Unternehmen mit maximal 50 Mitarbeitenden (Vollzeitstellen) und Soloselbständige zusätzlichen Liquiditätsbedarf finanzieren, der durch die aktuelle Corona-Krise entstanden ist und zur Fortführung der unternehmerischen Tätigkeit zwingend erforderlich ist. 
     
  • Finanziert werden alle Betriebsmittel für die Aufrechterhaltung der Tätigkeit bzw. die Überbrückung des Zeitraumes bis zur Wiederaufnahme derselben. Die Finanzierungsmittel dürfen ausschließlich für diesen Zweck verwendet werden. Liquiditätsbedarf, der auch unabhängig von der Corona-Krise entstanden wäre, kann mit  diesem Darlehen nicht finanziert werden.
     
  • Von einer Förderung sind ausgeschlossen:
    • Investitionen
    • Prolongationen
    • Anschlussfinanzierungen
    • Ablösung von vorhandenen Gesellschafterdarlehen
    • Ablösung von vorhandenen Bankverbindlichkeiten
    • Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben

 

Wie sind die Konditionen

  • Je Antragstellendem kann ein Darlehen in Höhe von 3.000 bis 35.000 Euro beantragt werden. Das Kreditvolumen soll sich an dem Liquiditätsbedarf für 6 Monate ab dem 13. März 2020 orientieren. 
     
  • Die Laufzeit des Darlehens beträgt 7 Jahre, hiervon sind die ersten 2 Jahre tilgungsfrei.
     
  • Für das Darlehen wird ein Festzinssatz für die gesamte Darlehenslaufzeit vereinbart. Der Zinssatz beträgt 0,75% p.a.
     
  • Eine vorzeitige teilweise oder vollständige Rückzahlung ist ohne weitere Kosten (z.B. Vorfälligkeitsentschädigung) möglich. Teilrückzahlungen müssen in Höhe von mindestens 20% der ursprünglichen Darlehenssumme erfolgen.
     
  • Die WIBank kann einen Verzicht auf Rückzahlung von Teilbeträgen des Darlehens von bis zu 50% des ursprünglichen Darlehensbetrages aussprechen, sofern die Kreditnehmenden durch Vorlage ihrer Steuerbescheide für das Jahr 2020 Geschäftsunterbrechungen und Umsatzausfälle von nicht geringer Höhe/Dauer nachweisen und diese sich aus der Corona-Krise zwingend ergeben haben. 

 

Berfristung

  • Das Förderprogramm ist befristet gültig bis zum 31.12.2020. Eine Antragstellung hat spätestens zum 15.12.2020 zu erfolgen.

 

Informationen zum Programm und zur Antragstellung

 

Wichtiger Hinweis: Die der IHK zur Bearbeitung vorliegenden Anträge weisen zuweilen erhebliche Defizite bei den formalen Angaben (Wahl des Kooperatonspartners, Inhaber/Geschäftsführer, Rechtsform, Betriebssitz, etc.), bei den Erläuterungen zu der benötigten Finanzierung sowie bei den mitgelieferten Anlagen auf.

 

In Ihrem eigenen Interesse einer zügigen Bearbeitung Ihrer Antragsunterlagen empfehlen wir:

  • Informieren Sie sich vor Antragstellung auf den Seiten der WIBank und insbesondere durch das Dokument: Mein Weg zum Darlehen „Hessen-Mikroliquidität“
     
  • Informieren Sie sich, ob nicht andere Förderhilfen in Ihrem Fall besser geeinet sind (Zuschüsse, höherer Kreditrahmen, etc.).
     
  • Legen Sie sich vor Antragstellung bereit:
    • Eine aktuelle BWA und ein aktueller Steuerbescheid mind. von 2017
    • Kopien des Personalausweises beidseitig
    • Die Gewerbeanmeldung
    • Ggfs.: Die Kopie der Aufenthaltserlaubnis
  • Führen Sie mehrere Dokumente in einem pdf-Dokument zusammen. Senden Sie keine Anlagen per Mail.
     
  • Ihren Antrag stellen Sie auf der Antragsplattform: agrarportal-hessen.de/mikrodarlehen
    • Als Mitglied der IHK Frankfurt am Main wählen Sie die IHK Frankfurt als Kooperationspartner aus. Weitere Angaben zum Kooperationspartner (Berater, Mail, Telefon/Fax) sind nicht erforderlich.
    • Füllen Sie den Antrag aus und laden Sie die Anlagen dazu hoch. 
    • Die IHK Frankfurt erhält Nachricht von dem erstellten Antrag, erhält Zugriff auf Ihre Unterlagen und leitete diese bei Vollständigkeit/Nachvollziehbarkeit an die WIBank weiter. 

Prüfen Sie sehr sorgfältig, wer ihr Kooperationspartner ist und tragen Sie diesen unbedingt im Antrag ein. Dies verindert Fehlleitungen und verkürzt die Bearbeitungszeit. Gewerbetreibende aus Frankfurt am Main, dem Hochtaunuskreis und dem Main-Taunus-Kreis wählen die IHK Frankfurt am Main. Nur Freie Berufe geben keinen Kooperationspartner an. Diese werden direkt von der WIBank bearbeitet.

 

Bei Fragen zur Antragstellung steht Ihnen die IHK Frankfurt am Main zur Verfügung.

 

 
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.