Finanzdienstleistungswirtschaft von Überregulierung und Bürokratie befreien – Unternehmensfinanzierung erleichtern

Wachstum, Effizienz und Kundenorientierung der Finanzdienstleistungswirtschaft werden durch immer mehr staatliche Regulierung beeinträchtigt.
Zu umfassende, teilweise sich doppelnde Berichtspflichten, langwierige Genehmigungsverfahren und unübersichtliche Regeln prägen den unternehmerischen Alltag. Knappe Ressourcen werden vom Erfüllungsaufwand aufgezehrt. Der überbordende regulatorische Aufwand verteuert Produkte des Finanzdienstleistungssektors und mindert so dessen Befähigung zur Unternehmensfinanzierung.

EU und Bund sollten die Überregulierung des Finanzdienstleistungssektors rasch und im engen Schulterschluss beseitigen. Ziel sollte ein breites und kostengünstiges Angebot an Finanzdienstleistungen sein, das die Möglichkeiten der Kapitalmärkte nutzt, der Realwirtschaft neue Chancen eröffnet, Marktzugänge erleichtert und zu mehr Wachstum beiträgt.

Die Vollversammlung der IHK Frankfurt am Main hat in ihrer Sitzung am 16. April 2026 das Positionspapier „Finanzdienstleistungswirtschaft von Überregulierung und Bürokratie befreien – Unternehmensfinanzierung erleichtern“ beschlossen. Die IHK-Positionen waren zuvor Gegenstand einer IHK-Diskussionsveranstaltung am 4. Februar 2026 mit hochrangigen Repräsentanten des BMF, des Bundestages, des Europaparlaments sowie ca. 120 Vertretern der Finanzdienstleistungsbranche.
Hier (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 166 KB)finden Sie das Positionspapier.