IHK kritisiert Ablehnung von neuen Rechenzentren in der Region
12. Februar 2026
Die Entscheidung, ein Rechenzentrumsprojekt in der Region mit einem Volumen rund 2,5 Milliarden Euro abzulehnen, nimmt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main mit Besorgnis auf. „Frankfurt scheint ein schlechtes Vorbild zu sein. Wir benötigen eine zukunftsfähige, digitale Infrastruktur, damit künftige digitale Geschäftsmodelle funktionieren. Die wiederholte Ablehnung großer Rechenzentrumsprojekte sendet das falsche Signal an Investoren , Arbeitskräfte und internationale Wettbewerber“, sagte IHK-Präsident Ulrich Caspar.
Der für den Bereich Digitalwirtschaft zuständige IHK-Vizepräsident Volker Ludwig sagte: „Rechenzentren sollten über kommunale Grenzen hinweg gedacht und geplant werden. Insbesondere KI-Anwendungen oder die Finanzwirtschaft, die zu einem erheblichen Anteil der Gewerbesteuer beiträgt, benötigt entsprechende Kapazitäten. Der Wert von Rechenzentren für Kommunen, die Region und unsere Wirtschaft bemisst sich nicht allein aus der Zahl der Mitarbeiter.“
