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Die Herausforderungen der Globalisierung

In den 80er und 90er Jahren wird die Region Frankfurt Rhein Main Bestandteil einer zunehmend globaleren Wirtschaft. Dies hat zunächst nicht nur Vorteile, wie die erste Ölkrise und zunehmende Umweltbelastung durch die Industrie zeigen. Die Internationalisierung der Absatzmärkte erhöht zudem den Verdrängungswettbewerb der Unternehmen. Zahlreiche Traditionsfirmen müssen aufgeben, fusionieren oder spalten sich in kleinere Spezialunternehmen auf.

Ein Beispiel dafür ist die Mutation der Chemie und Pharmazie. Von der einstigen „Apotheke der Welt“ sind in Frankfurt nur noch wenige alte Namen übrig. Dennoch bleibt die Region ein bedeutender Industriestandort, auch in den Sektoren Chemie und Pharma. Aus den alten Industriekernen entstehen hier wie in anderen Branchen moderne, forschungsintensive Unternehmen, die – obwohl mittelständischer Größe – in ihren Produkten auf den Weltmärkten vorne dabei sind.
 
EZB 
Projektansicht des Neubaus der EZB aus Norden

Frankfurt Rhein Main wird auch deshalb internationaler, weil zahllose ausländische Konzerne die Region als Standort für ihre Europa- bzw. Deutschlandzentralen bestimmen. Wegen seiner Funktion als Verkehrsdrehscheibe und seiner zentralen Rolle für zahlreiche industrienahe Dienstleistungen erreicht die Wirtschaft der Region heute eine kritische Größe, um im internationalen Standortwettbewerb gut  mithalten zu können.

Die Entscheidung der Europäischen Union für Frankfurt als Sitz der Europäischen Zentralbank wird für den Finanzplatz zu ein maßgeblichen Datum. Die Renaissance des Immobilienmarktes Frankfurt wird sichtbar in der zunehmenden Zahl der Hochhausbauten. Messe und Einzelhandel bleiben Aushängeschilder für eine Region mit einer überdurchschnittlichen Kaufkraft. Als Kultur-, Kommunikations- und Medienstandort gehört Frankfurt weiter zur Spitzengruppe.

Globalisierung hat der Region in letzter Zeit viel Nutzen gebracht. Die IHK Frankfurt am Main bündelt dabei die Interessen der 91.000 Unternehmen in der Stadt Frankfurt, dem Hochtaunuskreis und dem Main-Taunus-Kreis. Auch 200 Jahre nach ihrer Gründung ist die IHK die zentrale Anlaufstelle für Initiativen zur Gestaltung der Zukunft der Region.