Mercosur

Neues Handelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur

Am 17. Januar wird Ursula von der Leyen in der Hauptstadt von Paraguay das Freihandelsabkommen mit dem Mercosur unterzeichnen. Eine Woche zuvor hatten sich 21 der 27 EU-Mitgliedsstaaten für die Unterzeichnung des Handelsabkommens zwischen der EU und dem Mercosur ausgesprochen. Notwendig war die Zustimmung von mindestens 15 Mitgliedsstaaten, die zusammen mindestens 65 Prozent der Gesamtbevölkerung repräsentieren - eine sogenannte qualifizierte Mehrheit. Seitens des Mercosur sind zunächst die Länder Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay beteiligt. Das Abkommen ist noch nicht in Kraft getreten und daher gibt es aktuell auch noch keine Zollvorteile. Perspektivisch ergeben sich aber sehr gute Chancen für Unternehmen aus dieser Einigung. Mit dem EU-Mercosur-Abkommen soll eine der größten Freihandelszonen weltweit entstehen – mit rund 800 Millionen Einwohnern. Die EU ist bereits heute der wichtigste Handelspartner des MERCOSUR. 2024 belief sich das bilaterale Handelsvolumen auf 111 Mrd. Euro.