IHK Frankfurt am Main fordert bessere Kommunikation und mehr Verlässlichkeit im Verkehrsbereich
29. Dezember 2025
Die Verkehrssituation in Frankfurt hat sich im vergangenen Jahr an vielen Stellen weiter zugespitzt. Die zahlreichen Baustellen und Umgestaltungsmaßnahmen im Stadtgebiet beeinträchtigen zunehmend Wirtschafts- und Kundenverkehre.
Besonders betroffen waren Unternehmen im nördlichen Abschnitt des Grüneburgwegs, wo es zu Beginn des Jahres aufgrund einer Baustelle an der Kreuzung zum Reuterweg zu einer veränderten Verkehrsführung kam. Seit diesem Herbst führen die Baustelle und die damit einhergehende Einbahnstraßenregelung der Bockenheimer Landstraße zu spürbaren Fahrtzeitverlängerungen und einer eingeschränkte Erreichbarkeit der Unternehmen für Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten.
Besonders betroffen waren Unternehmen im nördlichen Abschnitt des Grüneburgwegs, wo es zu Beginn des Jahres aufgrund einer Baustelle an der Kreuzung zum Reuterweg zu einer veränderten Verkehrsführung kam. Seit diesem Herbst führen die Baustelle und die damit einhergehende Einbahnstraßenregelung der Bockenheimer Landstraße zu spürbaren Fahrtzeitverlängerungen und einer eingeschränkte Erreichbarkeit der Unternehmen für Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten.
Parallel zu den Einschränkungen im Straßenverkehr kam es in diesem Jahr zu zahlreiche Beeinträchtigungen im Schienenverkehr. Hier führten planmäßige Baustellen, aber auch Personalausfälle infolge des Fachkräftemangel in Stellwerken, regelmäßig zu Verspätungen und Ausfällen. In der Summe benötigten Pendler und Kunden sowohl im Straßen- als auch im Schienenverkehr häufig deutlich länger als geplant.
Ulrich Caspar, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, sagt: „Unternehmen, Mitarbeiter und Kunden kritisieren dabei im Austausch mit der IHK in erster Linie die mangelhafte Kommunikation. Zahlreiche Baustellen wurden nur sehr kurzfristig angekündigt, wodurch eine Anpassung an die neuen Gegebenheiten kaum möglich war. Die IHK Frankfurt am Main fordert daher für das Jahr 2026 von der Stadt Frankfurt am Main eine frühzeitige Information über geplante und genehmigte Baustellen sowie eine Beteiligung betroffener Unternehmen, um betriebliche Bedarfe sowohl im Vorfeld als auch während der Bauphase berücksichtigen zu können. Um den ÖPNV für Pendler und Kunden als Alternative zum PKW zu stärken, sollte dessen Zuverlässigkeit durch ausreichend Fachkräfte in Stellwerken und in den Zügen erhöht werden, um Verspätungen und Ausfälle dauerhaft zu reduzieren.“
