Gesamtverkehrsplan Schiene 2035+: Beschluss ist Schritt in richtige Richtung Nun sind zeitnahe Planungen und Umsetzungen gefordert


30. Januar 2026
Angesichts der seit Jahren steigenden Bevölkerungs- und Beschäftigtenzahlen in Frankfurt am Main und den damit einhergehenden Mobilitätsbedürfnissen ist ein Ausbau der städtischen Schieneninfrastruktur zur Bewältigung der zusätzlichen Verkehre von zentraler Bedeutung. Daher begrüßt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main den Beschluss der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung zum Gesamtverkehrsplan Schiene 2035+ und fordert die Stadt Frankfurt dazu auf, zeitnah mit der weiteren Planung und Umsetzung der nun beschlossenen Maßnahmen zu beginnen.
Susanne von Verschuer, Vizepräsidentin der IHK Frankfurt am Main, sagt: „Nur durch den Aus- und Neubau der regionalen und städtischen Schieneninfrastruktur kann der ÖPNV für Arbeitskräfte und Kunden attraktiv werden. Die bisherige Strategie der Stadt Frankfurt, den Autoverkehr durch immer mehr Einschränkungen zurückzudrängen, ohne gleichzeitig den ÖPNV als Alternative auszubauen, ist gescheitert. Die Folgen sind lange Umwege, ein Rückgang der Kundenzahlen in bestimmten Einzelhandelslagen sowie Unternehmen, für die es immer schwieriger wird, neue Mitarbeiter zu gewinnen beziehungsweise die bestehenden zu halten. Wir fordern die Stadt Frankfurt daher dazu auf, künftig den ÖPNV zu stärken und auszubauen, statt den Pkw-Verkehr nur immer weiter einzuschränken.“