„heimat shoppen“ 2026 in Frankfurt: Innenstadt für Auto und Wirtschaftsverkehr erreichbar halten
1. September 2026
Mit der Initiative „heimat shoppen“ rückt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main erneut nachdrücklich die Bedeutung des lokalen Einzelhandels, der Gastronomie und aller Anbieter von Dienstleistungen im Sachsenhäuser Stadtteilzentrum in den Fokus. Im Vorfeld des diesjährigen „heimat shoppen“-Aktionszeitraums besucht die IHK Frankfurt gemeinsam mit dem Dachverband der Frankfurter Gewerbevereine und der Aktionsgemeinschaft Schweizer Straße die Traditionsapfelweinwirtschaft „Adolf Wagner“, um die Botschaft zu senden: Vor Ort einkaufen und einkehren ist eine Investition in die Lebensqualität seines Quartiers und seiner Stadt.
Mit der Schweizer Straße rückt die IHK eine der beliebtesten Einkaufsstraßen Frankfurt-Sachsenhausens in den Blick. Mit ihrer Mischung aus Fachgeschäften, modernen Concept Stores, Cafés, Restaurants und personenbezogenen Dienstleistungen bietet sie nicht nur Einkaufserlebnisse, sie ist ein lebendiger Treffpunkt.
Gute Erreichbarkeit ist hier kein Nebenthema, sondern wesentliche Voraussetzung, damit die Gewerbetreibenden vor Ort erfolgreich bleiben. „Die Schweizer Straße sollte für alle Kunden unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel unkompliziert erreichbar bleiben, gerade auch mit dem Auto. Insbesondere Besucher aus dem Umland schätzen eine zuverlässige und sichere Anreise“, so Caspar.
Mit Blick auf die geplante Umgestaltung der Schweizer Straße mahnt Caspar an, „dass die Umbaupläne der Stadt den Gewerbetreibenden zugutekommen und die Lage nicht benachteiligen.“ Die ansässigen Unternehmen verfolgen die Planungen zur Umgestaltung der Schweizer Straße mit großem Interesse. Die Modernisierung des öffentlichen Raums bietet die Chance, die Aufenthaltsqualität, die Verkehrssicherheit und die Attraktivität des Quartiers zugleich zu verbessern.
„Wir unterstützen das Ziel, den öffentlichen Raum attraktiver, sicherer und zukunftsfähiger zu gestalten, denn eine hochwertige Aufenthaltsqualität kann langfristig die Attraktivität der Schweizer Straße steigern, wegfallende Parkplätze und eine schlechtere Erreichbarkeit für den Kfz-Verkehr lehnen wir dagegen ab“, so Ralf Wagner, Geschäftsführer der Adolf Wagner GmbH.
Dr. Nils Kößler, Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt, weist auf die große Bedeutung der Frankfurter Stadtteilzentren für die Lebensqualität der Stadt hin: „Die Schweizer Straße ist in der ganzen Stadt und darüber hinaus bekannt für ihren intakten Einzelhandel und ihre Gastronomie. Zugleich ist sie elementar für die Entwicklung des Stadtteils Sachsenhausen. Wir werden als Stadt alles daransetzen, sie in ihrer Funktion zu erhalten und zu stärken. Dazu gehört ganz sicher, dass ihre Erreichbarkeit gewährleistet bleibt.“
Ernst Schwarz vom Dachverband der Frankfurter Gewerbevereine ergänzt: „Auch während der gesamten Umbauphase ist es erforderlich, dass die Geschäfte und Lokale weiter erreichbar bleiben. Deshalb sollte der Umbau so organisiert werden, dass die Bauzeit so kurz wie möglich und die Einschränkungen so gering wie möglich bleiben. Es wäre außerdem zielführend, die Interessen der ansässigen Unternehmen frühzeitig zu berücksichtigen.“ Dem pflichtet auch Ralf Wagner bei: „Die Schweizer Straße zeigt beispielhaft, wie lokale Unternehmen mit Engagement, Qualität und persönlichem Service das Gesicht ihres Stadtteils prägen. Dieses Engagement verdient gute Rahmenbedingungen.“
An der Initiative „heimat shoppen“ beteiligen sich im Bezirk der IHK Frankfurt am Main 16 Städte und Gemeinden, hessenweit sind es über 120 Kommunen.
