„Vorbildlich mobil“: IHK Frankfurt am Main und ivm vergeben Prädikat an Main-Taunus-Kreis
16. März 2026
Um das anhaltende freiwillige Engagement und die Umsetzung von nachhaltigen Mobilitätsmaßnahmen zu würdigen, hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main gemeinsam mit der Gesellschaft für integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm) die Kreisverwaltung des Main-Taunus-Kreises mit dem Prädikat „Vorbildlich mobil“ ausgezeichnet.
Ein betriebliches Mobilitätsmanagement gewinnt für Arbeitgeber in der Wirtschaftsregion Frankfurt/Rhein-Main immer mehr an Bedeutung. Etwa 145.000 Beschäftigte pendeln täglich aus oder in den Main-Taunus-Kreis zu ihren Arbeitsstätten, der Großteil davon derzeit mit dem PKW.
Die Kreisverwaltung des Main-Taunus-Kreises beschäftigt sich intensiv mit ihrer betrieblichen Mobilität und hat daher am Programm „Besser zur Arbeit“ teilgenommen, das die ivm anbietet. Ein bereits 2017 erstelltes Konzept sollte die Effizienz erhöhen, Kosten senken und die Arbeitgeberattraktivität steigern. Mit verschiedenen Angeboten, zum Beispiel dem Job-Ticket, der Modernisierung des Dienstreisemanagements und einer Anpassung des betrieblichen Fuhrparks konnte der Main-Taunus-Kreis diese Ziele engagiert umsetzen.
„Die Attraktivität eines Unternehmensstandorts hängt maßgeblich von seiner Erreichbarkeit für Kunden, Geschäftspartner und Beschäftigte ab. Dies umfasst neben Parkplätzen auch den ÖPNV und die Radverkehrsinfrastruktur“, berichtet Klaus-Stefan Ruoff, Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main. „Unser Audit zeichnet Arbeitgeber aus, die freiwillig Rahmenbedingungen schaffen, die es ihren Beschäftigten ermöglichen, je nach Situation das für sie passende Verkehrsmittel frei wählen zu können. Häufig können Unternehmen so Kosten senken und die Unternehmensattraktivität für Mitarbeiter erhöhen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die öffentliche Verkehrsinfrastruktur instandgehalten und ausgebaut wird, beispielsweise durch mehr Park+Ride-Kapazitäten. Das ist eine regionale Aufgabe“, sagt Ruoff.
„Wir freuen uns über diese Anerkennung”, so Kreisbeigeordneter Johannes Baron, Verkehrsdezenent des Main-Taunus-Kreises. „Als Arbeitgeber möchten wir unseren rund 1750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern effiziente und attraktive Lösungen für die dienstliche und private Mobilität anbieten. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Standorts Main-Taunus-Kreis und setzt zugleich ein Zeichen für zukunftsgewandte Mobilität in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main.”
Ergänzend dazu betont Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm: „Die Kreisverwaltung des Main-Taunus-Kreises zeigt, wie eine öffentliche Institution nachhaltige Mobilität aktiv und langfristig verankert. Mit ‚Besser zur Arbeit‘ stärkt sie die Zufriedenheit ihrer Beschäftigten, setzt ein Zeichen für moderne Standortqualität und nimmt damit eine klare Vorreiterrolle im Main-Taunus-Kreis ein.“
Programminformationen:
Das Beratungsprogramm „Besser zur Arbeit“ begleitet seit 2010 öffentliche Arbeitgeber, Unternehmen und Hochschulen auf dem Weg zu maßgeschneiderten Mobilitätskonzepten. In enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort werden individuelle Strategien entwickelt, die unabhängig von Standort, Größe oder Branche passgenau auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Dabei unterstützt das Programm die Arbeitgeber dabei, das Mobilitätsverhalten ihrer Beschäftigten systematisch zu analysieren und gezielte Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der betrieblichen Mobilität zu erarbeiten und umzusetzen. Seit dem Start des Programms konnten bereits mehr als 150 Arbeitgeber und Hochschulen mit rund 150.000 Beschäftigten und Studierenden ihre Mobilitätsstrategien erfolgreich weiterentwickeln und optimieren. Weitere Informationen unter: www.besserzurarbeit.de
Das Beratungsprogramm „Besser zur Arbeit“ begleitet seit 2010 öffentliche Arbeitgeber, Unternehmen und Hochschulen auf dem Weg zu maßgeschneiderten Mobilitätskonzepten. In enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort werden individuelle Strategien entwickelt, die unabhängig von Standort, Größe oder Branche passgenau auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Dabei unterstützt das Programm die Arbeitgeber dabei, das Mobilitätsverhalten ihrer Beschäftigten systematisch zu analysieren und gezielte Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der betrieblichen Mobilität zu erarbeiten und umzusetzen. Seit dem Start des Programms konnten bereits mehr als 150 Arbeitgeber und Hochschulen mit rund 150.000 Beschäftigten und Studierenden ihre Mobilitätsstrategien erfolgreich weiterentwickeln und optimieren. Weitere Informationen unter: www.besserzurarbeit.de
v. I.: Marco Dienst (Straßenverkehrsamt MTK), Klaus-Stefan Ruoff (Vizepräsident IHK Frankfurt am Main), Kreisbeigeordneter Johannes Baron, Heike Mühlhans (Geschäftsführerin ivm GmbH), Cornelia Wienen-Zahn (Straßenverkehrsamt MTK), Christine Breser (ivm GmbH)
