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Einladung zum digitalen Workshop „Willkommen im Unternehmen“ am 19. März 2026

Ein gelungener Einstieg neuer Mitarbeitender mit Zuwanderungsgeschichte ist entscheidend für ihre erfolgreiche und langfristige Integration ins Unternehmen.
Gemeinsam mit dem NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge (NUiF), der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar und der IHK Offenbach am Main laden wir Sie zum Webinar „Willkommen im Unternehmen: Onboarding und Sprachförderung für Mitarbeitende mit Zuwanderungsgeschichte“ am 19. März 2026 von 10:00 bis 11:30 Uhr ein!
Das Webinar zeigt praxisnah, wie ein strukturierter Onboarding-Prozess gestaltet werden kann. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sprache als Schlüssel zur Integration. Wir geben Ihnen daher einen Überblick über staatliche Sprachangebote und Fördermöglichkeiten für die Zielgruppen.
Das Webinar richtet sich an Personalverantwortliche, Ausbildende und Führungskräfte, die neue Mitarbeitende nachhaltig integrieren und sprachliche Hürden im Arbeitsalltag abbauen möchten.
Zur Anmeldung geht es hier: Willkommen im Unternehmen
Hier finden Sie zudem den Einladungsflyer zum Webinar: FLYER (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 131 KB)
Unterstützungsangebot: Kurztrainings – Deutsch für den Ausbildungsstart
Sie haben einen Vertrag mit einem Auszubildenden aus einem Drittstaat geschlossen?

Zwischen Vertragsabschluss und Einreise nach Deutschland fehlt häufig die Möglichkeit, kontinuierlich Deutsch zu lernen. Die Folge: Sprachkenntnisse stagnieren oder verschlechtern sich – und der Ausbildungsstart wird erschwert.

Um genau hier anzusetzen, wurde das neue Sprachförderangebot „Kurztraining: Deutsch für den Ausbildungsstart“ entwickelt. Das Programm von NUiF und dem Goethe-Institut unterstützt angehende Auszubildende dabei, ihr Deutsch gezielt zu festigen und weiter auszubauen. Für eine erfolgreiche Ausbildung empfehlen wir ein Sprachniveau von mindestens B2.

Regional verankert: Die IHK Frankfurt am Main bietet das Kurztraining 2026 als Pilotprojekt gemeinsam mit dem Goethe-Institut und NUiF für interessierte Unternehmen im Kammerbezirk an. Die Plätze sind begrenzt.

Das Programm im Überblick:

Zielgruppe: Auszubildende aus Drittstaaten mit Sprachniveau B1/B2 (Ausbildungsstart: August/September 2026 – die Teilnehmenden befinden sich während des Kurses noch im Ausland)

Format: Online in kleinen Klassen: Fünf Live-Trainings à 120 Minuten via Zoom (Kommunikation im Betrieb und in der Berufsschule) sowie einmal 90 Minuten „Gemeinsam Ankommen: Ausbildung, Leben & Lernen in Deutschland“ durch die IHK Frankfurt am Main und das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge (besonderen Wert legen wir dabei auf ein Community-Building zwischen den Azubis)

Terminangebote: Ab März 2026

Kosten: Keine – das Angebot ist kostenfrei für Sie als Ausbildungsbetrieb und Ihre angehenden Azubis

Interessierte Betriebe können sich auf der Programmwebseite anmelden.

Arbeitslosigkeit im IHK-Bezirk Frankfurt: Ein Blick auf die Jahresentwicklungen sowie im vierten Quartal 2025

IHK-Bewertung: Leichte Entlastung, aber keine Trendwende am Arbeitsmarkt zum Ende des Jahres 2025
Der Arbeitsmarkt im vierten Quartal 2025 bleibt bundesweit und regional angespannt. Zwar zeigen sich leichte Entlastungen im Quartalsverlauf, doch die Arbeitslosigkeit verharrt auf hohem Niveau – besonders in Frankfurt am Main und im Hochtaunuskreis mit einem deutlichen Anstieg im Jahresvergleich.
Aktuelle Arbeitsmarktzahlen aus dem IHK-Bezirk:


Arbeitslosigkeit
2025 (Q4)
Arbeitslosenquote¹
2025 (Q4) in Prozent
Durchschnittliche
Arbeitslosenquote
Okt Nov Dez Okt Nov Dez Q4
FFM 30.899 30.257 30.622 6,9 6,8 6,9 6,9
HTK 5.972 5.907 5.945 4,8 4,7 4,7 4,7
MTK 7.316 7.106 7.033 5,4 5,2 5,2 5,3
IHK-Bezirk 44.187 43.270 43.600 6,2 6,1 6,2 6,2
Arbeitslosigkeit
Vorjahresmonat
Prozentuale Veränderung
(Stand Dez 2025) zum
Dez 24 Quartalsbeginn Vorjahresmonat
FFM 28.495 -0,9 7,5
HTK 5.388 -0,5 10,3
MTK 6.927 -3,9 1,5
IHK-Bezirk 40.810 -1,3 6,8
¹ bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen
Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Jahr 2025
Trotz einzelner konjunktureller Impulse bleibt die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt auch im Gesamtjahr 2025 angespannt. Laut DIHK wirken sich die strukturellen Herausforderungen – insbesondere durch den demografischen Wandel und die wirtschaftliche Transformation – weiterhin deutlich auf die Beschäftigung sowie Fach- und Arbeitskräftesicherung aus. Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
  • Arbeitslosigkeit: Im Jahresdurchschnitt waren 2,948 Millionen Menschen arbeitslos, das sind 161.000 mehr als 2024 (plus 5,8 Prozent). Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag bei 6,3 Prozent (2024: 6,0 Prozent). Die Langzeitarbeitslosigkeit stieg auf 1,036 Millionen, ein Plus von 64.000 gegenüber dem Vorjahr.
  • Erwerbstätigkeit und Beschäftigung: Die Zahl der Erwerbstätigen lag bei 45,98 Millionen und blieb damit nahezu unverändert (minus 5.000). Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm leicht um 48.000 auf 34,89 Millionen zu (plus 0,1 Prozent).
  • Beschäftigungsstruktur: Die Vollzeitbeschäftigung ging um 168.000 Personen (minus 0,7 Prozent) auf 24,02 Millionen zurück, während die Teilzeitbeschäftigung um 216.000 (plus 2,0 Prozent) auf 10,86 Millionen stieg. Damit erhöhte sich der Anteil der Teilzeitbeschäftigung auf 31,1 Prozent (2024: 30,6 Prozent).
  • Branchentrends: 2025 verzeichnete der Bereich Pflege und Soziales den größten Beschäftigungszuwachs mit einem Plus von 70.000 Stellen, vor allem aufgrund der steigenden Nachfrage durch den demografischen Wandel. Im Gegensatz dazu gab es im Verarbeitenden Gewerbe den stärksten Rückgang mit einem Minus von 147.000 Stellen, bedingt durch wirtschaftliche Schwäche und strukturelle Transformation.
  • Kurzarbeit und offene Stellen: Die Zahl der Kurzarbeitenden lag nach ersten Schätzungen der Bundesagentur für Arbeit bei 300.000 – und damit nahezu unverändert zum Jahr 2024. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen betrug 632.000, das sind 62.000 weniger als im Vorjahr.
  • Bürokratiebelastung der Betriebe: Laut der IAB-Stellenerhebungen stellt Bürokratie für Unternehmen eine wachsende Hürde dar. Stand 2025 mussten elf Prozent der Betriebe zusätzliches Personal einstellen, um neue gesetzliche Anforderungen erfüllen zu können. 80 Prozent der Betriebe berichten von höheren Kosten seit 2022, 55 Prozent von Produktivitätsverlusten. Haupttreiber sind die DSGVO (68 Prozent), EU-Verordnung zur IT-Sicherheit (32 Prozent) und das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (14 Prozent). Auch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz belastet zehn Prozent der Betriebe. Die DIHK fordert daher schnelle, transparente und unbürokratische Verfahren, insbesondere für die Fachkräftesicherung.
Arbeitslosigkeit im IHK-Bezirk Frankfurt am Main im vierten Quartal 2025
Im vierten Quartal 2025 zeigte sich die Arbeitslosigkeit im IHK-Bezirk Frankfurt am Main weiterhin auf einem erhöhten Niveau, jedoch mit einer leicht rückläufigen Tendenz. Die Zahl der Arbeitslosen sank von 44.187 im Oktober auf 43.600 Personen im Dezember. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote betrug 6,2 Prozent. Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
  • Arbeitslosenquote im Quartalsverlauf: Sie bewegte sich zwischen 6,2 Prozent und 6,1 Prozent, was auf eine leichte Entspannung hindeutet. Allerdings ist weiterhin keine nachhaltige wirtschaftliche Belebung zum Jahresende ersichtlich.
  • Jahresvergleich: Im Dezember 2025 waren im IHK-Bezirk Frankfurt am Main 43.600 Personen arbeitslos gemeldet. Damit liegt die Zahl um rund 2.790 höher als im Dezember 2024 (40.810 Arbeitslose), was einem Anstieg von 6,8 Prozent entspricht. Dieser Zuwachs verdeutlicht, dass die Arbeitslosigkeit im Jahresverlauf gestiegen ist, trotz der saisonal bedingten leichten Entspannung im vierten Quartal.
Fokus: Arbeitsmarkt in Frankfurt am Main
Der Arbeitsmarkt in Frankfurt am Main zeigte im vierten Quartal 2025 eine stabile Entwicklung auf erhöhtem Niveau. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Quartalsverlauf leicht von 30.899 im Oktober auf 30.622 Personen im Dezember. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote betrug 6,9 Prozent und liegt damit weiterhin über dem Wert des IHK-Bezirks insgesamt (6,2 Prozent). Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
  • Jahresvergleich: Im Dezember 2025 waren in Frankfurt am Main 30.622 Personen arbeitslos gemeldet. Damit liegt die Zahl um rund 2.127 höher als im Dezember 2024 (28.495 Arbeitslose), was einem Anstieg von 7,5 Prozent entspricht. Frankfurt am Main weist damit nicht nur eine höhere Arbeitslosenquote, sondern auch eine stärkere prozentuale Zunahme gegenüber dem Vorjahr als der IHK-Bezirk auf. Dies verdeutlicht die strukturellen Herausforderungen des urbanen Arbeitsmarktes im Vergleich zur Gesamtregion.
  • Entwicklung nach Personengruppen: Laut Angaben der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main stieg seit November die Arbeitslosigkeit bei fast allen Gruppen – einzige Ausnahme sind die unter 25-Jährigen. Im Vorjahresvergleich sind allerdings alle Personengruppen betroffen.
  • Rechtskreise: 35,9 Prozent der Arbeitslosen (10.998 Personen) gehören zum Rechtskreis SGB III, der meist kürzere Arbeitslosigkeitsphasen umfasst. Der deutliche Anstieg (plus 10,1 Prozent gegenüber Vorjahr) zeigt, dass zunehmend auch Beschäftigte aus regulären Arbeitsverhältnissen betroffen sind. 64,1 Prozent (19.624 Personen) entfallen auf den Rechtskreis SGB II (Bürgergeld). Der Zuwachs um 6,0 Prozent im Vorjahresvergleich deutet darauf hin, dass sich Langzeitarbeitslosigkeit und fehlende Qualifikationen weiter verfestigen.
  • Stellenmarkt: Laut Angaben der Agentur für Arbeit wurden im Dezember 1.517 neue Stellen gemeldet – ein leichter Anstieg gegenüber November (plus 5,8 Prozent), aber ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr (minus 1,9 Prozent). Der Stellenzugang im Gesamtjahr 2025 lag mit 18.733 Meldungen deutlich unter Vorjahresniveau (minus 11,1 Prozent). Die höchsten Stellenzugänge im Dezember gab es für Berufe im Verkauf, für Berufe im technischen Luftverkehrsbetrieb, für Servicefachkräfte im Luftverkehr sowie für Berufe in der Lagerwirtschaft.
Fokus: Arbeitsmarkt im Hochtaunus- und Main-Taunuskreis
Bereits das vierte Jahr in Folge steigt die Arbeitslosigkeit in den Landkreisen an. Gleichzeitig sinkt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr. Die strukturelle Schwäche der deutschen Wirtschaft macht sich zunehmend bemerkbar. Laut Angaben der Agentur für Arbeit sind die Landkreise spürbar von den Effekten der konjunkturellen Schwäche und des demografischen Wandels betroffen. Aktuell scheiden mehr Menschen aus dem Berufsleben aus, als junge Menschen nachrücken können. Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
  • Arbeitslosigkeit im Quartalsverlauf: Im Hochtaunuskreis blieb die Arbeitslosigkeit im vierten Quartal nahezu stabil. Die Zahl sank leicht von 5.972 im Oktober auf 5.945 im Dezember, die durchschnittliche Quote lag bei 4,7 Prozent (minus 0,5 Prozent gegenüber Quartalsbeginn). Im Main-Taunus-Kreis setzte sich eine moderate Entspannung fort: von 7.316 im Oktober auf 7.033 im Dezember. Die durchschnittliche Quote betrug 5,3 Prozent, ein Rückgang um 3,9 Prozent gegenüber Quartalsbeginn.
  • Jahresvergleich: Im Hochtaunuskreis stieg die Zahl der Arbeitslosen im Dezember 2025 auf 5.945 Personen – rund 557 mehr als ein Jahr zuvor (5.388), ein Plus von 10,3 Prozent. Damit verzeichnet der Kreis einen deutlich stärkeren Anstieg. Im Main-Taunus-Kreis waren 7.033 Menschen arbeitslos, gegenüber 6.927 im Vorjahr. Das entspricht einem moderaten Zuwachs von 1,5 Prozent, die Lage bleibt hier vergleichsweise stabil.
  • Rechtskreise: Laut Angaben der Agentur für Arbeit stieg in beiden Landkreisen die Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB III (meist kurzfristige Arbeitslosigkeit) im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahr an. Im SGB II-Bereich (Bürgergeld) waren die Zahlen im Dezember in beiden Landkreisen im Vergleich zum Vormonat rückläufig. Im Jahresvergleich sanken die Zahlen im Main-Taunus-Kreis nur leicht.
  • Stellenmarkt: Im Dezember wurden im gesamten Agenturbezirk Bad Homburg (Groß-Gerau, Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis) 685 neue Stellen gemeldet – das sind 268 weniger als im Vorjahresmonat. Der aktuelle Stellenbestand liegt bei 3.983 offenen Stellen. Die meisten offenen Positionen finden sich in den Bereichen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen, Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Baugewerbe.
Fazit
Der Arbeitsmarkt im IHK-Bezirk Frankfurt bleibt angespannt. Trotz leichter Entlastungstendenzen im vierten Quartal steigen die Arbeitslosigkeit und insbesondere die Langzeitarbeitslosigkeit im Jahresvergleich weiter an. Gleichzeitig bleibt der Beschäftigungsstand der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf hohem Niveau oder steigt sogar, während die Stellenmeldungen deutlich rückläufig sind. Strukturelle Herausforderungen wie der demografische Wandel und die wirtschaftliche Transformation verstärken den Druck.
Weitere Informationen

Neue Informationspflicht bei Anwerbung internationaler Fachkräfte (§ 45c AufenthG)

Bei der Anwerbung von Drittstaatsangehörigen besteht für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ab 1. Januar 2026 die Pflicht auf die Möglichkeit einer unentgeltlichen Information oder Beratung zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen durch „Faire Integration“ hinzuweisen.

Wer ist von dieser Informationspflicht betroffen?

  • Sie sind Arbeitgeberin oder Arbeitgeber mit Sitz in Deutschland.
  • Sie schließen mit einem Drittstaatsangehörigen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Ausland einen Arbeitsvertrag.
  • Die Beschäftigung soll in Deutschland erfolgen.

Was ist bei der Informationspflicht zu beachten?

  • Die Beschäftigten müssen spätestens am ersten Tag der Arbeitsleistung informiert werden.
  • Die Information muss in Textform (z. B. E-Mail, Vertragsanlage, Brief) erfolgen.
  • Inhalte der Information:
    • Hinweis auf die Möglichkeit einer kostenlosen Information oder Beratung zu arbeits- und sozialrechtlichen Themen nach § 45b Absatz 1 Satz 1 und 2 AufenthG (Beratungsangebot „Faire Integration“).
    • Angabe von aktuellen Kontaktdaten der vom Arbeitsplatz nächstgelegenen Beratungsstelle.

Was umfasst das Beratungsangebot “Faire Integration”?

Faire Integration ist ein bundesweites, unentgeltliches und mehrsprachiges Beratungsangebot für Drittstaatsangehörige. Das Beratungsangebot richtet sich sowohl an Drittstaatsangehörige, die sich bereits in Deutschland befinden oder in Deutschland arbeiten möchten.
  • Arbeitsvertrag
  • Lohn, Mindestlohn
  • Arbeitszeit, Urlaub, Krankheit
  • Abmahnung, Kündigung
  • Leiharbeit, Saisonarbeit
  • Sozialversicherungen (Kranken-, Renten-, Unfallversicherung etc.)
  • Rechte und Pflichten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern
Faire Integration ist in allen 16 Bundesländern vertreten. Die Beratungsstandorte werden auf der Webseite von Faire Integration aufgeführt und können nach Bundesland gefiltert werden. Die Daten auf der Webseite werden immer aktuell gehalten.
Im Merkblatt für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 289 KB) des Beratungsangebots “Faire Migration” finden Sie weitere Informationen sowie eine Auflistung der Beratungsstellen.
Das Beratungsangebot hat zudem Informationsblätter für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen erstellt, welche von Ihnen verwendet werden können. Von diesen Arbeitnehmerversionen gibt es zwei Fassungen - eine mit (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 276 KB)und eine ohne Empfangsbestätigung (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 493 KB).

Beschäftigungs- und Konjunkturprognose 2026

Die Online-Publikation gibt eine Prognose über die Konjunktur- und Beschäftigungsentwicklungen in der Metropolregion FrankfurtRheinMain ab. Sie wird einmal im Jahr von PERFORM, der Initiative der regionalen Wirtschaftskammern, in einer aktualisierten Ausgabe herausgegeben.
Die „Beschäftigungs- und Konjunkturprognose 2026“ steht online als PDF zum kostenfreien Download bereit.
Über PERFORM Zukunftsregion FrankfurtRheinMain
FrankfurtRheinMain gehört zu einer der wirtschaftsstärksten und lebenswertesten Regionen Deutschlands und Europas. Damit das so bleibt, haben sich die regionalen Wirtschafts-kammern 2016 unter dem Dach der Initiative „PERFORM Zukunftsregion FrankfurtRheinMain“ zusammengeschlossen. Die Initiative setzt sich für eine koordinierte, zukunftsfähige Standortentwicklung der Drei-Länder-Region ein. Sie fördert die interkommunale und bundesländerübergreifende Zusammenarbeit von relevanten Akteurinnen und Akteuren in Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz. Sie vernetzt Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft und stärkt die gemeinsame Identität der Metropolregion. Sie liefert Impulse und setzt Projekte zur wirtschaftlichen Entwicklung von FrankfurtRheinMain um.
Mitglieder von PERFORM sind die Industrie- und Handelskammern IHK Aschaffenburg,
IHK Darmstadt, IHK Frankfurt am Main, IHK Gießen-Friedberg, IHK Limburg, IHK für Rheinhessen und IHK Wiesbaden sowie die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Vorsitzender von PERFORM ist Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt am Main. Stellvertretende Vorsitzende sind Christian Jöst, Präsident der IHK Darmstadt, Susanne Haus, Präsidentin der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, und Dr. Heike Wenzel, Präsidentin der IHK Aschaffenburg. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Darmstadt.

Neuer HIHK-Fachkräftereport zeigt strukturelle Herausforderungen

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Der neue Fachkräftereport 2025/2026 des hessischen Industrie- und Handelskammertag (HIHK) zeigt: Die wirtschaftlichen Herausforderungen für Unternehmen im Bundesland nehmen weiter zu. Besonders die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, die Inlandsnachfrage, aber auch Arbeitskosten und Fachkräftemangel zählen zu den größten Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung.
Die Folgen des Fach- und Arbeitskräftemangels sind aus Sicht der Unternehmen vielschichtig: Mehrbelastung der Belegschaft, Verlust von Wissen und Innovationskraft sowie Einschränkungen im Angebot werden zunehmend spürbar.
Auch die Beschäftigungsplanungen fallen deutlich defensiv aus – besonders in der Industrie und bei großen Betrieben. Gleichzeitig bleibt die Bindung von Personal für viele Unternehmen zentral. Ein weiteres zentrales Thema für hessische Unternehmen sind Besetzungsprobleme offener Stellen: Mehr als ein Drittel der Unternehmen können offene Stellen längerfristig nicht besetzen – je größer das Unternehmen, desto ausgeprägter die Rekrutierungsprobleme.
Hier geht es zum vollständigen Report: HIHK-Fachkräftereport