Bürgschaften

Bei einigen Förderprogrammen wurden die Bedingungen aufgrund der Coronakrise geändert. Neue Programme wurde geschaffen. 

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Mehr Chancengleichheit für Mittelständler – das ist das Ziel der Bürgschaftsbank Hessen. Durch eine bessere Kreditversorgung werden die Chancen der mittelständischen Wirtschaft im Wettbewerb erhöht. Die Bürgschaftsbank Hessen fördert kleine und mittelständische Unternehmen in Hessen durch Ausfallbürgschaften. Diese sind vollwertige Kreditsicherheiten für die Banken und Sparkassen.


Mit der Bürgschaft übernimmt die Bürgschaftsbank Hessen wesentliche Teile des Kreditrisikos und ermöglicht kreditfinanzierte Investitionen, wenn die Unternehmen für diese Kredite keine ausreichenden Sicherheiten stellen können.


Folgende Produkte bietet die Bürgschaftsbank Hessen an:


Bürgschaftsbank Hessen GmbH
Abraham-Lincoln-Straße 38–42
65189 Wiesbaden
Postfach 37 07
65027 Wiesbaden
Tel.: (0611) 150 70
Fax: (0611) 150 72 2

 

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Bürgschaften der Bürgschaftsbank Hessen


Als Förderbank übernimmt die Bürgschaftsbank Hessen gegenüber Kreditinstituten Bürgschaften für Existenzgründer und Unternehmer aus Hessen, wenn deren zu finanzierende Vorhaben sinnvoll und Erfolg versprechend sind.


Wer wird gefördert?

  • kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Angehörige der freien Berufe.


Art der Förderung:

  • Die Ausfallbürgschaft kann für jedes wirtschaftlich sinnvolle Vorhaben im Rahmen der Förderrichtlinien und unter Beachtung der EU-Fördergrundsätze gewährt werden. Sie kommt gleichermaßen für Investitionskredite als auch für Betriebsmittelkredite bzw. Kontokorrentkredite und so genannte Avalkredite in Frage.

  • Ausfallbürgschaften reduzieren das Risiko der Hausbank und ermöglichen auf diese Weise dem Unternehmer trotz fehlenden oder nicht ausreichenden Sicherheiten den Zugang zu Krediten.


Wie sind die Konditionen?

  • Höchstbetrag: max. 1 Mio. €. Eine mehrfache Beantragung bis zum Höchstbetrag ist möglich.

  • bis zu 80 Prozent der Kreditsumme bei Investitionsfinanzierung.

  • bis zu 60 Prozent der Kreditsumme bei Betriebsmittelfinanzierung.

  • Kosten: einmalig 1,5% des zur Verbürgung beantragten Kreditbetrages bzw. mindestens 500 Euro. Für zugesagte Bürgschaften wird eine jährliche Bürgschaftsprovision von z.Zt. 1,5% des verbürgten Kreditbetrages erhoben.

  • Laufzeit: bis zu 15 Jahre.


Wie erfolgt die Antragstellung?

  • Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank zu stellen.


Informationen der Bürgschaftsbank Hessen

 

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Bürgschaft ohne Bank (BoB)


Gründerinnen und Gründer ohne Hausbank, aber auch mittelständische Unternehmen können eine Bürgschaft direkt bei der Bürgschaftsbank Hessen beantragen.


Wer wird gefördert?

  • Gründerinnen und Gründer, die entweder noch keine Hausbank haben oder deren Gründung noch nicht länger als drei Jahre zurückliegt und die bislang ohne größere Bankkredite ausgekommen sind.
  • Bestehende kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz oder mit Investitionsort in Hessen und einer maximalen Bankverschuldung von 500.000 Euro sowie einem positiven Eigenkapital.


Was wird gefördert?

  • Die Ausfallbürgschaft kann für jedes wirtschaftlich sinnvolle Vorhaben im Rahmen der Förderrichtlinien und unter Beachtung der EU-Fördergrundsätze gewährt werden. Sie kommt gleichermaßen für Investitionskredite als auch für Betriebsmittelkredite bzw. Kontokorrentkredite und so genannte Avalkredite in Frage.


Wie sind die Konditionen?

  • Der Fremdkapitalbedarf liegt für Gründer und junge Unternehmen zwischen 50.000 € und 300.000 € und bei Nachfolgeregelungen oder Unternehmenskäufen sogar bis 500.000 €.
  • Für bestehende Unternehmen beträgt der neue, zusätzliche Kreditbedarf zwischen 50.000 Euro und 500.000 Euro.
  • bis zu 80 Prozent der Kreditsumme bei Investitionsfinanzierung.
  • bis zu 60 Prozent der Kreditsumme bei Betriebsmittelfinanzierung.
  • Kosten: Bei der direkten Antragstellung auf eine Bürgschaft ohne Bank wird ein einmaliges Entgelt von z. Zt. 1,5% des beantragten Kreditbetrags bzw. mindestens 500 € (bei bestehenden Unternehmen 1.000 €) berechnet. Nach Übernahme der Bürgschaft beträgt die jährliche Bürgschaftsprovision z. Zt. 1,5% des verbürgten Kreditbetrages.


Wie erfolgt die Antragstellung?

  • Direkt bei der Bürgschaftsbank Hessen GmbH

 

Bürgschaft ohne Bank

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Express-Bürgschaft

 

Ziel der Express-Bürgschaft ist es, bestehenden Unternehmen und Freiberufler in Hessen kleinteilige Kredite ihrer Hausbanken einfacher, unbürokratischer und vor allem schneller zugänglich zu machen. Damit will die Bürgschaftsbank Hessen dem Mittelstand den nötigen – vor allem auch zeitlichen – Wettbewerbsvorsprung für Wachstum und innovative Initiativen geben, die die Wirtschaft unseres Landes braucht. 

  • Für Neukredite bis 150.000 Euro.
  • 60 % Bürgschaftsquote, d. h. maximal 90.000 Euro.
  • Sehr kurze Zusagedauer (i. d. R. 24 Stunden, maximal 3 Tage).

Die Anträge werden online-basiert, standardisiert und weitgehend automatisiert bearbeitet, so dass in der Regel innerhalb von 24 Stunden, bis maximal 3 Tagen eine Bürgschaftszusage erteilt werden kann.


Wie erfolgt die Antragstellung?

  • Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank zu stellen.

Express-Bürgschaft

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Leasing-Bürgschaft


ExistenzgründerInnen und junge UnternehmerInnen profitieren von den Bürgschaften für Leasingfinanzierungen. Denn aufgrund niedriger Bonitäten kommen sie gar nicht oder nur schlecht an eine Leasingfinanzierung. Damit ermöglicht das Programm "Leasing-Bürgschaft" mehr Unternehmen Leasinginvestitionen.

 

Wer kann einen Antrag stellen?

  • Anträge stellen die Leasinggesellschaften für ihre Leasingkunden über das E-Antragstool dieser Webseite. Auf Basis des Investitionsorts wird der Antrag automatisch an die zuständige Bürgschaftsbank weitergeleitet.

 

Wer wird gefördert?

  • Kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von unter 50 Millionen Euro oder einer Bilanzsumme von unter 43 Millionen Euro sowie Existenzgründer.

 

Ausgeschlossen sind:

  •     „Unternehmen in Schwierigkeiten“ nach der EU-Definition,
  •     Vorhaben, bei denen der Investitionsort außerhalb Deutschlands liegt,
  •     Umschuldungen
  •     Leasingfinanzierungen für Fahrzeuge von Straßengütertransportunternehmen sowie landwirtschaftliche Vorhaben.


Was wird gefördert?

  • Leasingfinanzierungen für Leasinggüter mit einer Laufzeit zwischen 12 und 120 Monaten.

 

Wie wird gefördert?

  • Mit dem Programm lassen sich Leasingfinanzierungen bis zu maximal 1 Million Euro begleiten. Die Bürgschaftshöhe beträgt maximal 300.000 Euro pro KMU mit 30 oder 60 Prozent Bürgschaft. Die einzelne Leasingfinanzierung darf 250.000 Euro nicht überschreiten.

 

Wie erfolgt die Antragstellung?

  • Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei der Leasinggesellschaft zu stellen.

 

Leasing-Bürgschaft