Beratung zur Unternehmenssicherung

Das Beratungsförderprogramm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ ermöglicht die Bezuschussung eines Beratereinsatzes. Mit dem Modul "Unternehmen in Schwierigkeiten" ist ein Zuschuss in Höhe von 90 Prozent möglich. Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

 

Wer wird gefördert?

  • Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden - unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten).
  • Die Unternehmen müssen der EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen entsprechen.

 

Was wird gefördert?

  • Unternehmen in Schwierigkeiten erhalten einen Beratungszuschuss zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.
  • Zusätzlich kann eine weitere allgemeine Beratung zur Vertiefung der Maßnahmen zur Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit gefördert werden.

 

Wer darf beraten?

  • Selbständige Beraterinnen und Berater bzw. Beratungsunternehmen, die ihren überwiegenden Umsatz (> 50 %) aus ihrer Beratungstätigkeit erzielen. Sie müssen darüber hinaus über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen und einen Qualitätsnachweis erbringen, der die Planung, Durchführung, Überprüfung und Umsetzung der Arbeits- und Organisationsabläufe aufzeigt.
  • Die Beraterin oder der Berater muss eine richtlinienkonforme Durchführung der Beratung gewährleisten.

 

Wie hoch ist der Beratungszuschuss?

  • Unternehmen in Schwierigkeiten unabhängig vom Alter und Standort erhalten einen 90 % Zuschuss bei einer Bemessungsgrundlage (maximales Beraternettohonorar) von 3.000 Euro. Der Eigenanteil des Unternehmens bemisst sich somit auf 300 Euro und der Zuschuss auf 2.700 Euro netto. Zum Eigenanteil kommt die Umsatzsteuer des Gesamtrechnungsbetrages sowie eventuell vereinbarte Nebenkosten.

 

Wo und wie wird der Antrag gestellt?

  • Unternehmen in Schwierigkeiten, die einen Förderzuschuss für eine Unternehmensberatung beantragen möchten, müssen vor der Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner ihrer Wahl führen. Für Gewerbetreibende in Frankfurt am Main, im Hochtaunuskreis und im Main-Taunus-Kreis kann dies die IHK Frankfurt am Main sein. Ansprechpartner der IHK ist das Team Unternehmensförderung.
  • Die Antragstellung erfolgt online über die Antragsplattform des BAFA. Eine der eingeschalteten Leitstellen prüft den Antrag vor und informiert den Antragstellenden über das Ergebnis. Erst dann darf ein Beratungsvertrag unterschrieben bzw. mit der Beratung begonnen werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.
  • Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen.

  • Die Beratung muss innerhalb von 6 Monaten nach Zusage abgeschlossen sein.

  • Nach Durchführung der Beratung muss der Verwendungsnachweis nebst Anlagen innerhalb der 6-Monats-Frist ebenfalls online über die Antragsplattform des BAFA eingereicht werden.

  • Der Antragstellende muss im Rahmen des Förderverfahrens mindestens die Zahlung seines Eigenanteils nachweisen. Der Eigenanteil ist die Differenz zwischen den förderfähigen Beratungskosten und dem zu erwartenden Förderzuschuss.

Weitere Informationen

 

Das Programm „Förderung unternehmerischen Know-Hows“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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