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Gründung aktuell

Seit 24 Jahren zeichnet der Hessische Gründerpreis herausragende Unternehmensgründungen aus Hessen aus. Die Teilnahme bietet Gründerinnen und Gründern sowie jungen Unternehmen die Chance auf öffentliche Sichtbarkeit, wertvolle Kontakte und Anerkennung ihrer unternehmerischen Leistung. Wie die Bewerbung abläuft, welche Vorteile eine Teilnahme bietet und welche Akteure hinter dem Hessischen Gründerpreis stehen, erfahren Interessierte bei den Roadshow-Terminen in ganz Hessen – unter anderem am 18. Februar 2026 in Frankfurt am Main.

Wer eine tragfähige Geschäftsidee hat und Fachleute durch eine starke Unternehmenspersönlichkeit zu überzeugen weiß, kann sich noch bis zum 17.11.2024 in den Kategorien "StartUp" oder "Aufsteiger" für den Deutschen Gründerpreis bewerben. Als Gewinn winken die Übergabe des Preises im ZDF-Hauptstadtstudio, eine individuelle Unternehmensberatung durch Porsche Consulting und eine umfangreiche Medienberichterstattung durch stern und ZDF. Die Finalisten gibt die Jury nach ihrer letzten Sitzung im Juni 2025 bekannt. Die Verleihung des Deutschen Gründerpreises findet am 9.9.2025 in Berlin statt.

Der Hessische Gründerpreis macht Unternehmen sichtbar. Er zeichnet jedes Jahr in einer anderen Hessischen Kommune Gründungen in den Kategorien „Innovation“, „Gesellschaftliche Wirkung“ „Gründung aus der Hochschule“ sowie „gelungene Nachfolge„ aus. Der Hessische Gründerpreis bietet eine ausgezeichnete Plattform, um das eigene Business bekannt zu machen und von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Neben wertvollen Netzwerkmöglichkeiten, bietet er Unterstützung und mediale Aufmerksamkeit. In 2026 findet die Preisverleihung in Offenbach am Main statt. Wir gratulieren den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern aus Frankfurt am Main, Dreieich, Lauterbach und Darmstadt recht herzlich.

Laut DIHK-Report Unternehmensgründung 2025 verliert der Gründungsstandort Deutschland weiter deutlich an Attraktivität. Mittlerweile sind fast sechs von zehn Gründerinnen und Gründern unzufrieden mit den Rahmenbedingungen für Gründungen und Unternehmertum. Dabei hat Deutschland aus Sicht der Gründer weitestgehend hausgemachte strukturelle Probleme: Ein Berg von Bürokratie und Dokumentationspflichten, hohe Steuern, stark gestiegene Energie- und Arbeitskosten sowie eine unzureichende digitale Infrastruktur bremsen Unternehmertum aus. Ein Lichtblick ist das zunehmende Gründungsinteresse von Frauen. Mittlerweile lassen sich fast genauso viele Frauen wie Männer zum Thema Gründung beraten. Vor 20 Jahren lag der Anteil gerade bei etwas mehr als einem Drittel.

Neun spannende Gründungsvorhaben stehen im Finale des Frankfurter Gründerpreises 2025: Atelier Triffterer Uhrmachermeisterwerkstatt, Nolte Bedachungen GmbH & Co. KG, zino’s, Green Banana Group GmbH, iClimateTechnologies, PHONT GmbH, Maple Tales GmbH, UpCircld Kitchen GmbH und zeltHaus GmbH. Sie zeigen die Vielfalt der Frankfurter Gründungsszene – von Handwerk und Gastronomie bis zu Fintech, KI, Bildung und Nachhaltigkeit. Die Preisverleihung findet am 21. November 2025 im Kaisersaal statt.