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Nachhaltiges Wirtschaften News

Im Jahr 2011 wurde der erste Oberurseler Werte- und Wirtschaftskongress vom fokus O. – Forum der Selbständigen Oberursel e. V. ins Leben gerufen, mit prominenten Gästen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Im Vordergrund stand und steht der Umgang mit scheinbaren Gegensätzen wie Profitorientierung und Nachhaltigkeit. Am 30. April 2026 findet der Kongress bereits zum 8. Mal statt, dieses Mal zum Thema „Gesunde Erde – gesunde Menschen – gesunde Wirtschaft“. Veranstaltungsort ist die Akademie Gesundes Leben in Oberursel.

Das Verfahren des sog. Omnibus I zur Nachhaltigkeit mit Änderung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) ist nun abgeschlossen.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat kurzfristig zur Stellungnahme zur Empfehlung der EU-Kommission für einen freiwilligen Nachhaltigkeitsberichtsstandards für KMU (VSME) eingeladen. Die DIHK bittet daher um erneute Teilnahme an der Befragung „Praxischeck zur VSME-Empfehlung der EU-Kommission“ geöffnet zu lassen, um weitere Rückmeldungen direkt aus Unternehmen einzusammeln.

Im Webinar am 26. Februar erhalten Sie konkrete Praxiseinblicke in ein real umgesetztes EMAS-Projekt. Der Veranstalter zeigt, wie ein EMAS-Umweltmanagementsystem aufgebaut, digital abgebildet und erfolgreich in den Unternehmensalltag integriert wurde. Erfahren Sie aus erster Hand, welche Ansätze sich bei der Einführung oder Weiterentwicklung von EMAS bewähren und wie Sie als Unternehmen davon profitieren können.

Mit der Klima-Taler App fördert die Stadt Frankfurt klimafreundliches Handeln im Alltag und stärkt zugleich engagierte Unternehmen vor Ort. Frankfurter Betriebe sind eingeladen, sich als lokale Klima-Partner zu beteiligen, ihr zukunftsorientiertes Engagement sichtbar zu machen und neue Kunden und Kundinnen zu gewinnen. Die Teilnahme ist einfach und unentgeltlich: Über das Händlerportal können Unternehmen eigene Angebot einstellen und von zusätzlicher Aufmerksamkeit profitieren.

Ein anderes Wirtschaften ist möglich - dieser Leitsatz trägt die Gemeinwohl-Ökonomie | ECOnGOOD seit der Gründung im Jahr 2010. Bei der Konferenz des guten Wirtschaftens der GWÖ Hessen . Saarland . Rheinland-Pfalz e.V. diskutieren der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD), Silvia Winkler von der GLS Bank, der Ökonom und Publizist Wolfgang Kessler und der Ökonom und Youtube-Influencer Martin Oetting, wie eine Wirtschaft funktionieren kann, die die Balance von Ökonomie, Ökologie und Sozialem als Kern hat.

Biodiversität als Thema wird immer wichtiger für Unternehmen und Nachhaltigkeitsverantwortliche. Doch worum geht es dabei? In einem interaktiven Workshop "Puzzle der Biodiversität" entdecken die Teilnehmenden gemeinsam als Team, wie Biodiversität funktioniert, warum sie lebenswichtig ist und welche Druckfaktoren sie aktuell gefährden. Die Teilnahme ist begrenzt auf 14 Teilnehmende.

Bis zum 2. April 2026 können Arbeiten eingereicht werden, die ökologische Verantwortung mit hoher Designqualität verbinden.

Mit der CSRD und den jüngsten Omnibus-Regelungen stehen Unternehmen vor einer Vielzahl neuer Herausforderungen. Unser Webinar bietet Ihnen einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand der Regulierung, die wichtigsten Änderungen und deren Auswirkungen auf Unternehmen unterschiedlicher Größenklassen.

Mit dem "Biodiversitätspreis für die Wirtschaft" werden Unternehmen ausgezeichnet, die Pionierarbeit beim Schutz und der Förderung biologischer Vielfalt leisten.

Das Centrum für Europäische Politik (cep) schlägt in einer Studie Strategien zur Eindämmung von unerwünschtem Gold-Plating vor.

Der Rat konnte sich auf ein Verhandlungsmandat zur EUDR einigen. Der Vorschlag: Neuer Geltungsbeginn ist 30. Dezember 2026 für mittlere und große Unternehmen und 30. Juni 2027 für Kleinst- und Kleinunternehmen.

Der Rat konnte sich auf ein Verhandlungsmandat zu EUDR einigen. Es steht nun der folgende Vorschlag im Raum: Geltungsbeginn: 30. Dezember 2026 für mittlere und große Unternehmen und ab dem 30. Juni 2027 für Kleinst- und Kleinunternehmen.

Am 1. Oktober 2025 hatte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) darüber informiert, dass die Prüfung von LkSG-Berichten ab sofort eingestellt wird.

Am 13. November 2025 wurden fast 300 zusätzliche Änderungsanträge im Europaparlament (EP) abgestimmt. Somit hat nun auch das EP seine Verhandlungsposition für den Trilog festgelegt. Hervorzuheben sind insbesondere folgende Änderungen:

Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland (IDW) und der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) haben einen gemeinsamen „CSRD-Prüfung – Readiness Check“ veröffentlicht. Das Papier bietet praxisnahe Hinweise zur externen Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten.

Die Online-Umfrage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zeigt: Rund zwei Drittel aller Befragten sind an nachhaltigen Finanzprodukten interessiert. Solche Produkte sind in Deutschland weiterhin relevant. Es werden sich von den Befragten aber klare Informationen und Regeln gewünscht.

Die EU-Kommission hat am 21. Oktober 2025 einen Vorschlag für gezielte Änderungen der Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) vorgelegt.

Der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments (EP) hat am 13. Oktober 2025 über Änderungsanträge in Bezug auf den „Nachhaltigkeits-Omnibus“ abgestimmt. Die Kommission hatte ursprünglich vorgeschlagen, die Zahl der Unternehmen, die zur Berichterstattung verpflichtet sind, um 80 % zu reduzieren, während die Abgeordneten den Anwendungsbereich weiter einschränken wollen, sodass nur Unternehmen mit durchschnittlich mehr als 1000 Beschäftigten und einem Jahresnettoumsatz von über 450 Millionen Euro betroffen sind. Dies würde auch für die Nachhaltigkeitsberichterstattung nach den Taxonomie-Vorschriften gelten.

Der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments (EP) hat am 13. Oktober 2025 über Änderungsanträge in Bezug auf den „Nachhaltigkeits-Omnibus“ abgestimmt. Bezüglich des EU-Lieferkettengesetzes (CSDDD) wird u.a. der Anwendungsbereich soll signifikant verkleinert werden und nur noch Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern und mehr als 1,5 Mrd. Euro weltweitem Nettoumsatz betreffen.

Zur Förderung der Transparenz in den Lieferketten von Mineralien und zur freiwilligen Anwendung von Sorgfaltspflichten auch in nachgelagerten Wirtschaftssektoren hat die Europäische Kommission das „Responsible Minerals Information System“ (ReMIS) eingerichtet.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat am 26.09.2025 in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) angewiesen, bei der Anwendung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) zurückhaltend und unternehmensfreundlich zu agieren. Das BAFA wurde angewiesen, die Prüfung von Unternehmensberichten ab jetzt einzustellen. Soweit der Gesetzentwurf die Streichung von Bußgeldtatbeständen vorsieht, wird das BAFA laufende Ordnungswidrigkeitenverfahren auf Grundlage dieser Tatbestände ebenfalls einstellen und keine neuen Verfahren eröffnen.

EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall hat angekündigt, dass die Umsetzung der Verordnung für entwaldungsfreie Produkte, kurz EUDR um ein weiteres Jahr verschoben werden soll. Die Verordnung sollte ursprünglich bereits am 30. Dezember 2024 in Kraft treten und wurde bereits um zwölf Monate verschoben. Für die Umsetzung und Durchführung der Verordnung in Deutschland ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zuständig.

Damit die Region FrankfurtRheinMain ihre Klimaziele erreicht, braucht es nicht nur Technologien und Innovationen, sondern auch qualifizierte Menschen, die die Transformation in die Praxis umsetzen. Der Arbeitsmarkt für Green Jobs wächst zwar dynamisch, aber laut Prognos AG fehlen bis 2025 rund 560.000 Fachkräfte in rund 250 Berufen, die für die Energiewende entscheidend sind. Unternehmen stehen sowohl vor der Frage, ob ihre Beschäftigten für diesen Prozess ausreichend qualifiziert sind, als auch, ob sie zukünftig Fachkräfte finden, um den steigenden bürokratischen Anforderungen gerecht zu werden. Genau hier setzt die Veranstaltung „Klimakompetenz 2030 – Fachkräfte & Qualifikation für die Erreichung von Klimaneutralität“ der IHK Frankfurt in Kooperation mit der Klimabildungslandschaft Frankfurt an: Sie bietet Raum für Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen im Bildungs- und Fachkräftekontext für eine klimaneutrale Wirtschaft in unserer Region.

Am 23.06.2025 hat der Rat der EU seine Position zum sogenannten „Omnibus I“ verabschiedet, der unter anderem Änderungen an der Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) und der Richtlinie über unternehmerische Sorgfaltspflichten (CSDDD) vorsieht.

Der aktuelle Sustainable Development Report (SDR) zieht zum zehnjährigen Bestehen der Agenda 2030 Bilanz: Die Analyse zeigt, dass weltweit bislang kein SDG vollständig auf Zielkurs liegt; etwa 17 Prozent der Zielvorgaben dürften bis 2030 erreicht werden. Ein besonderer Fokus des Berichts liegt auf der Finanzierung nachhaltiger Entwicklung und der globalen Finanzarchitektur.

Die Vollversammlung der IHK Frankfurt am Main hat am 23. April 2025 das Positionspapier Nachhaltiges Wirtschaften verabschiedet. Die Inhalte sind das Ergebnis eines ausschussübergreifenden Beteiligungsprozesses mit mehr als 50 Unternehmerinnen und Unternehmern aus verschiedenen Branchen der IHK Frankfurt am Main. Das Positionspapier ist ein strategischer Kompass für die nachhaltige Transformation – nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Politik. Es zeigt auf, wie nachhaltiges Wirtschaften gelingen kann, wo strukturelle Herausforderungen liegen und welche Rahmenbedingungen nötig sind, damit der IHK-Bezirk Frankfurt am Main ein starker, resilienter und zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort bleibt.

Der Hochtaunuskreis wurde mit einer Anerkennungsurkunde ausgezeichnet, nachdem er offiziell die Musterresolution „2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ unterzeichnet hat. Mit der Unterzeichnung bekennt sich der Kreis zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) und setzt ein starkes Zeichen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung.

Wirtschaftspolitik und Metropolenentwicklung